Damit die Maske dicht sitzt: Vollbart-Verbot für Medizinstudierende in Greifswald

CC0 / AbrahamSuna / Pixabay / Maske (Symbolbild)
Maske (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.02.2022
Der Krisenstab der Greifswalder Universitätsmedizin hat kürzlich seine Studenten zu hygienekonformen Bärten aufgefordert, damit sie ihre FFP2-Maske korrekt tragen können. Darauf haben laut Medienberichten nicht alle Studierenden gut reagiert.
Die Studenten sollen demnach vergangene Woche eine Rundmail mit einer Infografik der coronakonformen Gesichtsbehaarung erhalten haben. So gilt der Illustration nach ein Schnurrbart als „sicherheitskonform“, während ein Vollbart für die FFP2-Maske ungeeignet sei.

„Wir tragen die FFP2-Maske, um uns zu schützen. Und das geht nur, wenn diese dicht am Gesicht fest anliegt“, erklärt der Krisenstab-Chef Klaus Hahnenkampf laut der „Ostsee-Zeitung“. „Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte“ seien im Klinikbereich „unvermeidbar“, so Hahnenkampf. Immerhin gehe es dabei um die „Sicherheit von Patienten und medizinischem Personal“, die gewährleistet werden müsse.

Die Mehrheit der Betroffenen zeigt Hahnenkampf zufolge Verständnis für die Regelung. Einige Studenten finden sie allerdings „einfach unverhältnismäßig“ und „zu weit gegangen“. Die Studierenden müssten sich bereits täglich testen lassen und seien bereits vollständig geimpft und geboostert.
FFP2-Masken - SNA, 1920, 19.01.2022
Welchen Einfluss haben FFP2-Masken auf die Leistungsfähigkeit? – Studie
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала