Britische Außenministerin wollte Woronesch und Rostow als russisch nicht anerkennen

© AP Photo / Leon NealBritische Außenministerin Elizabeth Truss (Archivfoto)
Britische Außenministerin Elizabeth Truss (Archivfoto) - SNA, 1920, 10.02.2022
An diesem Donnerstag haben Verhandlungen zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und seiner britischen Amtskollegin Elizabeth Truss in Moskau stattgefunden. Truss hat dabei offenbar Russlands Souveränität über die Gebiete Rostow und Woronesch nicht anerkennen wollen und ist daraufhin korrigiert worden, berichten russische Medien.
Truss hat demnach bei den Gesprächen den Abzug der russischen Truppen von der Grenze zur Ukraine gefordert. Lawrow erinnerte daran, dass sich die Militäreinheiten auf dem Territorium ihres Staates befinden. Danach wandte sich der Minister mit der Frage an Truss: „Erkennen Sie Russlands Souveränität über die Gebiete Rostow und Woronesch an?“ Dazu sagte Truss laut Medien: „Großbritannien wird Russlands Souveränität über diese Regionen niemals anerkennen.“
Die britische Botschafterin in Russland, Deborah Bonnert, beeilte sich dann, der Außenministerin zu erklären, dass sowohl die Gebiete Rostow als auch Woronesch ureigene russische Gebiete seien.
Bei den Verhandlungen am Donnerstag lag der Schwerpunkt bei Themen wie Moskaus Forderungen nach Sicherheitsgarantien und die Ukraine-Krise. Lawrow sagte nach den Gesprächen, er sei enttäuscht über den mangelnden Fortschritt des Dialogs.
In letzter Zeit haben die westlichen Staaten ihre Besorgnis in Bezug auf angeblich zunehmende „aggressive Aktivitäten“ seitens Russlands in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Moskau weist alle Vorwürfe zurück und betont, dass Russland seine Truppen innerhalb des eigenen Territoriums verlege. Der Kreml und das Außenministerium haben wiederholt darauf hingewiesen, dass das Ziel der Geschichten über eine mögliche „russische Aggression“ darin bestehe, eine Gruppierung der Nato nahe der russischen Grenze aufzubauen.
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