Ministerium: Kommentare zu Doping-Berichten über Eiskunstläuferin Walijewa verfrüht

© SNA / Grigori Sysojew / Zur BilddatenbankDas Eiskunstlauf-Team des Russischen Olympischen Komitees gewinnt Olympia-Gold
Das Eiskunstlauf-Team des Russischen Olympischen Komitees gewinnt Olympia-Gold - SNA, 1920, 09.02.2022
Nach Dopingtest-Berichten über die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa hat sich das russische Ministerium für Sport zu Wort gemeldet. Laut der Mitteilung der Behörde ist es zu früh, um die Berichte zu kommentieren.

„Die Position der Russischen Föderation ist es, alle Arten von Verstößen gegen die Sportregeln und die olympische Ethik stetig und konsequent zu bekämpfen“, hieß es weiter.

Die Verleihung der Goldmedaillen der russischen Eiskunstlaufnationalmannschaft für den Gewinn des Teamwettbewerbs bei den Olympischen Winterspielen in Peking wurde am Mittwoch verschoben. Der Grund liege in dem Dopingtest der Eiskunstläuferin Kamila Walijewa, berichtete das Fachportal „Inside the Games“.
Demnach laufen derzeit Konsultationen zwischen mehreren Rechtsparteien. Die Gespräche sollen bis mindestens Donnerstag dauern.
Laut Olga Jermolina, Sprecherin des Russischen Eiskunstlaufverbandes, hat die Organisation diesbezüglich noch keine offiziellen Informationen erhalten.
Die 15-jährige Eiskunstläuferin habe den Test vor den Spielen in Peking gemacht. Walijewa verbringt ihre erste Saison im Eiskunstlauf der Erwachsenen und hat keinen einzigen Wettbewerb verloren. Die Teenie-Sensation muss nächste Woche an Einzelwettbewerben im Einzellauf teilnehmen. Das Kurzprogramm findet am 15. Februar statt, die Kür am 17. Februar.
Die russische Mannschaft hat am Montag das Team-Event im Eiskunstlauf mit 74 Punkten gewonnen. Sie liegt 9 Punkte vor den USA (58) und 11 Punkte vor Japan (54).
Die Russin Kamila Valiyeva, Mitglied der russischen Eiskunstlauf-Nationalmannschaft, zeigt ihre Kür im Mannschaftswettbewerb der Eiskunstläuferinnen bei den 24. Olympischen Winterspielen in Peking - SNA, 1920, 07.02.2022
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