Menschen in Deutschland wohnen auf immer mehr Fläche – Studie

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Architektur (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.02.2022
Eine Studie des Immobiliendienstleisters „Empirica Regio“ hat ergeben, dass die Wohnfläche pro Kopf in Deutschland zwischen 2015 und 2020 weiter gestiegen ist. Vor allem auf dem Land, aber auch in Großstädten, ist diese Tendenz erkennbar.
Im Rahmen der am Mittwoch veröffentlichten Studie wurden Daten von allen deutschen Gemeinden ab 400 Einwohnern ausgewertet – erfasst wurden knapp 9000 Gemeinden und 107 kreisfreie Städte.
Laut der Studie lag der Zuwachs von Wohnfläche zwischen 2015 und 2020 in ländlichen Regionen bei durchschnittlich 3,7 Prozent. Innerhalb von fünf Jahren kam es in Großstädten zu einem Anstieg von 1,5 Prozent.

„Gerade ländliche Regionen haben noch genügend Bauland und -platz, um neuen Wohnraum zu schaffen. Dort dominieren Einfamilienhäuser mit einem großen Flächenverbrauch pro Kopf“, teilte der Geschäftsführer des Immobiliendienstleisters, Jan Grade, der Deutschen Presse-Agentur (DPA) mit.
Der Studie zufolge betrug die Wohnfläche 2020 durchschnittlich 46 Quadratmeter. Auf dem Land sei der Wert mit 51,4 Quadratmetern am höchsten.
In Städten standen Menschen knapp 40,9 Quadratmeter zur Verfügung, in kleineren Städten und Vororten rund 47 Quadratmeter.

„In peripheren Räumen führen aber auch zunehmende Alterung, der Wegzug der jungen Menschen und damit steigende Leerstände zu einer erhöhten Pro-Kopf-Wohnfläche“, erläuterte Grade.
Zahlen für das Jahr 2021 lagen zum Zeitpunkt der Studie noch nicht vor und wurden somit nicht ausgewertet.
Lohn (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.01.2022
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