Scholz droht Russland erneut „weitreichende Konsequenzen“ an

© REUTERS / Thibault Camus/Pool via REUTERS"Weimarer Dreieck" (v.l.n.r): Polens Präsident Andrzej Duda, Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Berlin, 8. Februar 2022
Weimarer Dreieck (v.l.n.r): Polens Präsident Andrzej Duda, Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Berlin, 8. Februar 2022 - SNA, 1920, 08.02.2022
Bundeskanzler Olaf Scholz hat Russland im Fall einer Invasion in die Ukraine erneut „weitreichende Konsequenzen“ angedroht.
Diese Konsequenzen wären „politisch, wirtschaftlich und sicher auch geostrategisch“, sagte Scholz am Dienstag in Berlin bei einem Treffen mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und dem polnischen Staatschef Andrzej Duda. Zugleich wies er auf die Notwendigkeit von Verhandlungen hin. „Unser gemeinsames Ziel ist es, einen Krieg in Europa zu verhindern“, sagte er.

Weimarer Dreieck: Erstes Gipfeltreffen seit elf Jahren

Macron war nach seinen Vermittlungsgesprächen in Moskau und Kiew nach Berlin gekommen. Scholz hatte am Montag in Washington mit US-Präsident Joe Biden verhandelt. Das Treffen mit Duda soll zur Abstimmung innerhalb der Europäischen Union beitragen. Solche Dreiertreffen (Deutschland, Frankreich und Polen) werden „Weimarer Dreieck“ genannt. Auf Spitzenebene hatte es ein Treffen dieser Art zuletzt vor elf Jahren gegeben.
Bundeskanzler Olaf Scholz - SNA, 1920, 08.02.2022
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