Schleppendes Impftempo – Nur wenige Erstimpfungen

CC0 / Alexandra_Koch / Pixabay / Impfung (Symbolbild)
Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.02.2022
Das Impftempo in Deutschland fällt immer weiter. Vor allem Erstimpfungen waren am Montag nur in sehr geringer Zahl vertreten. Das geht aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Derzeit sind etwa 75 bis 80 Prozent der Bevölkerung gegen das Virus immunisiert.
Die Impfung der Bevölkerung in Deutschland gegen das Coronavirus verlangsamt sich weiter. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand 09.31 Uhr) wurden am Montag 149.000 Impfdosen verabreicht, deutlich weniger als an Montagen in den Wochen zuvor. Es gab nur wenige Erstimpfungen, 102.000 Dosen wurden als Auffrischungsimpfungen gespritzt, 35.000 Dosen führten zum Grundschutz, für den meist zwei Spritzen nötig sind.

Drei Viertel der Deutschen haben Grundschutz

Den Grundschutz haben 61,9 Millionen Menschen oder 74,5 Prozent der Bevölkerung. Mindestens 45,3 Millionen Personen (54,5 Prozent) haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung. Mindestens eine Impfdosis haben 63,2 Millionen Menschen oder 76,0 Prozent der Bevölkerung bekommen. Eine große Gruppe von 20 Millionen Menschen bleibt ungeimpft. Das entspricht 24 Prozent der Bevölkerung. Für vier Millionen von ihnen (4,8 Prozent) ist allerdings bisher kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind.
Novavax-Vakzin - SNA, 1920, 03.02.2022
Stiko für Novavax-Vakzin ab 18 – und teils für zweiten Booster

Impfquote könnte bei bis zu 80 Prozent liegen

Das RKI weist seit längerem darauf hin, dass die ausgewiesenen Zahlen als Mindestimpfquoten zu verstehen sind. Eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem könne nicht erreicht werden. Das RKI geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt als auf dem Dashboard angegeben.
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