Macron: Ziel des Besuchs bei Putin erreicht

© SNA / Aleksey Vitvitski / Zur BilddatenbankFrankreichs Präsident Emmanuel Macron
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron  - SNA, 1920, 08.02.2022
Der französische Präsident, Emmanuel Macron, hat nach eigenen Worten das Ziel seines Besuchs in Moskau erreicht: vor allem wollte er die Eskalation des Konflikts in der Ukraine verhindern und neue Perspektiven eröffnen.
„Für mich ging es darum, 'das Spiel zu blockieren', um eine Eskalation zu verhindern und neue Perspektiven zu eröffnen. Für mich ist dieses Ziel erreicht. Frankreich hat seine Glaubwürdigkeit gestärkt“, zitierte der Sender BFM TV Macron.
Gleichzeitig räumte der französische Staatschef ein: „Ich hatte gestern keine Sekunde gedacht, dass Putin sofort irgendwelche Schritte unternehmen würde.“
Am Montag führten die beiden Präsidenten ein Gespräch in Moskau, das nahezu sechs Stunden dauerte. Am heutigen Dienstag reiste der französische Staatschef nach Kiew, wo er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski treffen soll.
Angesichts der Berichte über einen russischen Truppenaufmarsch in der Nähe der Ukraine äußern westliche Staaten die Befürchtung, dass Moskau eine militärische Invasion des Nachbarlandes plane. Russland dementiert das und sieht sich durch das Heranrücken der Nato an seine Grenzen bedroht.
Deshalb forderte Moskau von den USA und der Allianz verbindliche Sicherheitsgarantien. Unter anderem geht es darum, dass die Nato weder die Ukraine noch andere postsowjetische Staaten in das Militärbündnis aufnehmen soll. Die Nato lehnt das ab. Bei den ersten Gesprächsrunden Anfang Januar gab es keine Annäherung.
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron in Moskau - SNA, 1920, 07.02.2022
Putin im Gespräch mit Macron: Moskau und Paris teilen gemeinsame Sicherheitsbedenken
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