US-Küstenwache rettet 18 Menschen von treibender Eisscholle an Grenze zu Kanada

© REUTERS / ISLAND AIR TAXIEine Luftaufnahme von Menschen auf einer Eisscholle in der Nähe von Catawba Island im Eriesee, US-BIndesstaat Ohio, 6. Februar 2022.
Eine Luftaufnahme von Menschen auf einer Eisscholle in der Nähe von Catawba Island im Eriesee, US-BIndesstaat Ohio, 6. Februar 2022.  - SNA, 1920, 07.02.2022
Die US-Küstenwache hat nach eigenen Angaben 18 Menschen von einer Eisscholle gerettet, die sich am Sonntagnachmittag (Ortszeit) in der Nähe von Catawba Island (US-Bundesstaat Ohio) im Eriesee vom Land gelöst hatte.
Zunächst habe ein Hubschrauber der Küstenwache eine Menschengruppe entdeckt, die mit mehreren Quads nach einem Weg zurück an Land gesucht habe, teile die Behörde mit.
Der Hubschrauber habe sieben Personen von der Eisscholle gehoben, vier weitere seien mit einem Luftkissenboot der Küstenwache gerettet worden. Noch weitere sieben Personen seien von einem „barmherzigen Samariter“, der ebenfalls ein Luftkissenboot vor Ort gehabt habe, gerettet und an Land gebracht worden.
Keiner von den Geretteten habe ärztliche Hilfe benötigt.
Zuvor hatte der Nationale Wetterdienst strickt davon abgeraten, Eis auf dem Eriesee zu betreten. Die Windgeschwindigkeit aus südwestlicher Richtung könne am Sonntag den Wert von 40 Stundenkilometer erreichen, hieß es. Es bestehe die Möglichkeit, dass das Eis vom Ufer wegdriften könnte. Später teilte der Wetterdienst mit, die Seewettervorhersage sei bis Montagnachmittag in Kraft. Die Gefahr, dass Eisschollen vom Südufer des Eriesees abbrechen würden, bestehe weiterhin.
Samojede (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.06.2021
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Der Eriesee an der Grenze zwischen Kanada und den USA ist der südlichste und viertgrößte der fünf Großen Seen Nordamerikas.
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