Sport, Kultur, Gastronomie: Söder kündigt im CSU-Kreis Corona-Lockerungen an

© AP Photo / John MacDougallCSU-Chef Markus Söder
CSU-Chef Markus Söder - SNA, 1920, 07.02.2022
Keine Sperrstunde für Gastronomen, bis zu 15.000 Zuschauer bei Sport- und 75 Prozent Besucher bei Kulturveranstaltungen sowie körpernahe Dienstleistungen unter 3G: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat am Montag eine Reihe Lockerungen in einer CSU-Videokonferenz angekündigt.
Bayern will nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine ganze Reihe von Corona-Beschränkungen lockern. So sollen Gaststätten künftig wieder ohne Zeitbegrenzung öffnen dürfen, die Sperrstunde – aktuell noch 22.00 Uhr – soll aufgehoben werden. Das kündigte der Parteichef am Montag in einer Videoschalte des CSU-Vorstands an, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Bis zu 15.000 Zuschauer bei Sportveranstaltungen

Bei Sport- und Kulturveranstaltungen im Freistaat sollen den Angaben zufolge in Kürze noch mehr Zuschauer zugelassen werden. Bei Sportveranstaltungen soll demnach wieder eine Zuschauerauslastung von bis zu 50 Prozent erlaubt werden – in Stadien und bei großen Sportveranstaltungen liegt die Grenze aktuell bei 25 Prozent. Zudem soll laut Söder dann eine maximale Obergrenze von 15.000 Zuschauern gelten. Aktuell sind es 10.000.
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Kulturveranstaltungen steigen auf 75 Prozent Auslastung

Bei Kulturveranstaltungen soll wieder eine Auslastung von bis zu 75 Prozent erlaubt werden, derzeit sind es höchstens 50 Prozent. In beiden Bereichen soll es aber bei der 2G-plus-Regel und FFP2-Maskenpflicht bleiben.

Körpernahe Dienstleistungen auch mit Negativ-Test

Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure oder Nagelstudios sollen künftig auch wieder für Besucher mit einem negativen Corona-Test möglich sein. Es solle hier wieder die 3G-Regel gelten, kündigte Söder nach dpa-Informationen an. Damit dürften auch Ungeimpfte oder Personen, die keinen Genesenen-Nachweis haben, wieder die Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Aktuell gilt hier noch die 2G-Regel.
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