Putin im Gespräch mit Macron: Moskau und Paris teilen gemeinsame Sicherheitsbedenken

© AFP 2022 / -Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron in Moskau
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron in Moskau - SNA, 1920, 07.02.2022
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron haben am Montagabend in Moskau miteinander über die zunehmenden Spannungen in Europa gesprochen. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei Sicherheitsfragen gegolten haben.
Putin sagte am Anfang des Treffens, Moskau und Paris hätten ein gemeinsames Sicherheitsinteresse und dankte Macron für seinen Einsatz um die europäische Sicherheit.
„Was ich besonders betonen wollte – ich verstehe natürlich, dass wir eine gemeinsame Sorge darüber haben, was auf dem Gebiet der Sicherheit in Europa passiert. Und ich möchte Ihnen dafür danken, dass sich Frankreich ausnahmslos am aktivsten an der Entwicklung grundlegender Entscheidungen in diesem Bereich beteiligt“, sagte Putin.
Frankreich setze sich seit Jahren auch für eine Lösung im Ukraine-Konflikt ein, lobte er.
Macron hat seinerseits betont, dass sich alle beim Thema Sicherheit verantwortungsvoll verhalten müssten, ein Dialog sei notwendig.
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„Die kritische Situation in Europa ist heute unser Anliegen ... Deshalb müssen wir uns alle verantwortungsbewusst verhalten. Wir haben 2019 die Grundlagen für einen Dialog gelegt, einen offenen, anspruchsvollen, umfassenden Dialog. Danach gab es mehrere Meinungsaustausche in St. Petersburg, Bregancon und an anderen Orten, und ich denke, er ist relevanter denn je. Dieser Dialog ist notwendig, weil das das einzige Mittel ist, das uns ermöglicht, echte Stabilität und Sicherheit für den europäischen Kontinent zu gewährleisten“, sagte Macron.
Die Situation um die Ukraine sei hochbrisant und er hoffe, sie mit dem russischen Präsidenten Putin zu besprechen und eine Antwort für ganz Europa zu finden:
„Ich denke, dass das heutige Gespräch für mich den Weg einleiten kann, den wir einschlagen sollten, das heißt Deeskalation“.
Er merkte an, dass man eine solche Antwort finden müsse, die dabei helfe, Krieg zu vermeiden und Stabilität, Sichtbarkeit und Vertrauen für alle aufzubauen.
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