Israel streicht Pflicht zum „Grünen Pass“ weitgehend

© AP Photo / Maya AlleruzzoMann zeigt seinen "grünen Pass", der beweist, dass er gegen das Coronavirus geimpft ist, am Eröffnungsabend einer Aufführung im Khan-Theater in Jerusalem
Mann zeigt seinen grünen Pass, der beweist, dass er gegen das Coronavirus geimpft ist, am Eröffnungsabend einer Aufführung im Khan-Theater in Jerusalem - SNA, 1920, 07.02.2022
Den sogenannten „Grünen Pass“ muss man in Israel nur noch bei großen Veranstaltungen zeigen. Am sonstigen gesellschaftlichen Leben können die Menschen seit Montag auch ohne Pass und Negativ-Test teilnehmen. Hintergrund für diese Lockerung sind die fallenden Zahlen in der Omikron-Welle.
Trotz Rekordzahlen bei den Schwerkranken in der Omikron-Welle entfällt in Israel weitgehend die Pflicht für den sogenannten „Grünen Pass“. Seit Montag müssen die Menschen den Nachweis für Geimpfte und Genesene nur noch bei großen Veranstaltungen wie Feiern und Hochzeiten vorzeigen. Der Besuch von Restaurants, Kinos und Hotels ist nun auch ohne „Grünen Pass“ und ohne negativen Corona-Test möglich. Auch bei der Ausreise aus Israel müssen Ungeimpfte keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen.

Am Ende der Omikron-Welle?

Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten in dem 9,4 Millionen-Einwohner-Land hat am Wochenende erstmals seit Beginn der Pandemie den Wert 1200 überschritten. Am Montag meldete das Gesundheitsministerium 1235 betroffene Menschen. Israel hat allerdings nach derzeitigem Stand vor rund zwei Wochen den Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten. Nach mehr als 85.000 Neuinfektionen an einem Tag wurden am Montag noch 52.600 neue Fälle gemeldet.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck - SNA, 1920, 06.02.2022
„Omikron-Welle noch nicht gebrochen“: Auch Habeck bremst bei Lockerungen
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