Fleischproduktion in Deutschland sinkt im fünften Jahr in Folge

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Vitrine mit Fleisch (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.02.2022
In Deutschland wird immer weniger Fleisch produziert: 2021 haben die Schlachtbetriebe hierzulande laut Statistischem Bundesamt um 2,4 Prozent weniger Fleisch als im Vorjahr auf den Markt gebracht, nachdem die Erzeugung bereits in den vergangenen vier Jahren rückläufig gewesen war.
Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Deutschland hätten 2021 nach vorläufigen Ergebnissen 7,6 Millionen Tonnen Fleisch produziert, 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Damit sei die Fleischproduktion im Vorjahresvergleich seit 2017 rückläufig.
Laut den Statistikern wurden 2021 in den Schlachtbetrieben insgesamt 56,2 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 668,7 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet.
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Beim Schweinefleisch war der Einbruch den Angaben zufolge besonders groß: Mit 51,8 Millionen geschlachteten Tieren im Jahr 2021 ging die Zahl der geschlachteten Schweine gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent zurück. Dabei verringerte sich die Zahl importierter Schweine, die in deutschen Betrieben geschlachtet wurden, um fast die Hälfte auf 1,2 Millionen Tiere.
Die Zahl der gewerblich geschlachteten Rinder schrumpfte 2021 um knapp ein Prozent auf 3,2 Millionen Tiere, so das Statistische Bundesamt. Die produzierte Schlachtmenge von 1,1 Millionen Tonnen Rindfleisch habe 1,8 Prozent unter dem Vorjahresergebnis gelegen. Verglichen zum Jahr 2016 brach die Rindfleischerzeugung um 7,1 Prozent ein.
Die Menge an erzeugtem Geflügelfleisch sank gegenüber 2020 laut den Statistikern um 1,6 Prozent auf knapp unter 1,6 Millionen Tonnen. Für den Rückgang sei insbesondere die Erzeugung von Putenfleisch ursächlich gewesen, die um 7,4 Prozent auf 0,4 Millionen Tonnen zurückgegangen sei.
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