Keine Beweise für Beteiligung „russischer Agenten“ an Waffenlager-Explosion in Vrbetice - Zeman

© SNA / Alexej WitwizkijDer tschechische Präsident Miloš Zeman (Archivbild)
Der tschechische Präsident Miloš Zeman (Archivbild) - SNA, 1920, 06.02.2022
Der tschechische Geheimdienst hat laut dem Präsidenten des Landes, Milos Zeman, keine Beweise dafür, dass russische Geheimdienste hinter der Explosion im Munitionslager im tschechischen Vrbetice im Jahr 2014 stecken.
„Der Sicherheits- und Informationsdienst hat keine Beweise oder Zeugen dafür, dass russische Agenten auf dem Territorium der Militärlager in Vrbetice waren“, sagte Zeman dem Sender CNN Prima News.
Gleichzeitig fügte er hinzu, dass die Vorwürfe schwerwiegend genug seien und die Fortsetzung einer gründlichen Untersuchung erforderten. Zeman äußerte auch die Hoffnung, dass die Öffentlichkeit nach der Untersuchung alle Einzelheiten des Falls erfahren würde.
Der Präsident hat sich auch gegen die Entsendung von Nato-Truppen in die Ukraine ausgesprochen:
„Die Ukraine ist kein Mitglied der Nato, daher halte ich es für unangemessen, Truppen dorthin zu schicken“, sagte Zeman. Ihm zufolge wäre die Prüfung dieser Option für Tschechein nur dann möglich, wenn ein Militärkontingent in ein Nato-Mitglied entsandt würde.
Die Beziehungen zwischen Tschechien und Russland sind seit längerem angespannt. Prag hatte russischen Geheimdiensten Mitte April 2021 vorgeworfen, hinter der Explosion im Munitionslager im tschechischen Vrbetice im Jahr 2014 zu stecken. Moskau bezeichnete die Anschuldigungen als absurd, unbegründet und aus der Luft gegriffen. Auch wiesen die beiden Länder gegenseitig Diplomaten aus.
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