Mit fremdem Sperma befruchtet? US-Ehepaar verklagt Kinderwunschklinik

CC0 / PublicDomainPictures / Pixabay / Säugling (Symbolbild)
Säugling (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.02.2022
Ein Ehepaar aus dem US-Bundestaat Ohio hat laut einem Medienbericht eine Klage gegen eine Fruchtbarkeitsklinik eingereicht, mit dem Vorwurf, die Frau vor 31 Jahren mit dem Sperma eines fremden Mannes befruchtet zu haben.
Mike und Jeanine Harvey hätten zufällig entdeckt, dass die gemeinsame Tochter Jessica biologisch nicht mit ihrem Vater verwandt sei, berichtete der US-Sender CBC. Zu ihrem 30. Geburtstag habe Jessica einen DNA-Test gemacht, weil sie mehr über ihre und die italienische Herkunft ihres Vaters habe erfahren wollen. Die Ergebnisse hätten jedoch gezeigt, dass sie gar keine italienischen Wurzeln habe. Weitere Tests hätten ihren schlimmen Verdacht bestätigt, dass Jessica biologisch nicht mit ihrem Vater verwandt sei.
„Ich dachte: 'Moment mal, ich habe das Kind eines völlig Fremden neun Monate lang ausgetragen, von wem in aller Welt ist diese andere Hälfte meines Kindes'?“, sagte Jeanine Harvey gegenüber dem Sender. Das Paar habe nun herausgefunden, dass das Sperma von jemandem stamme, der zur selben Zeit und beim selben Arzt in Behandlung gewesen sei. Nun verklagen die Harveys die Fruchtbarkeitsklinik und den behandelnden Arzt wegen Fehlverhaltens, Fahrlässigkeit und Betrug.
In einer Erklärung habe die Klinik mitgeteilt, dass man den Vorwurf und dessen Auswirkung auf die Familie ernst nehme. Ein Treffen mit ihr habe es aber bisher nicht gegeben.
Jessica habe inzwischen Kontakt zu ihrem leiblichen Vater aufgenommen, hieß es. Und dieser habe sich sehr über die Nachricht gefreut, dass er Vater einer Tochter sei.
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