Erneutes Erdbeben in Afghanistan

© AP Photo / IRWIN FEDRIANSYAHErdbeben (Symbolbild)
Erdbeben (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.02.2022
Ein erneutes Erdbeben hat Afghanistan am Samstagmorgen erschüttert. Laut Seismologen betrug die Stärke 5,7. Ob dabei Menschen zu Schaden kamen, ist noch unklar. Erst im Januar waren in dem Land am Hindukusch gut zwei Dutzend Menschen bei einem heftigen Erdbeben getötet worden.
Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) registrierte um 04.16 Uhr UTC (05.16 Uhr MEZ) einen unterirdischen Erdstoß im Nordosten des Landes unweit der Grenze zu Tadschikistan. Das Epizentrum lag 205 Kilometer östlich von der 350.000-Einwohner-Stadt Kundus in 209 Kilometern Tiefe. Angaben über Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht.
Mitte Januar waren in Afghanistan gut zwei Dutzend Menschen bei einem heftigen Erdbeben getötet worden. Das Beben im Westen des Landes hatte laut Seismologen eine Stärke von 5,3. Medien berichteten von mindestens 26 Todesopfern in der westlichen Provinz Badghis, die von den einstürzenden Dächern ihrer Häuser verschüttet wurden. Außerdem gab es mehrere Verletzte.
Teil der Chinesischen Mauer im Norden des Landes.  - SNA, 1920, 10.01.2022
Abschnitt der Chinesischen Mauer bei Erdbeben eingestürzt
In Afghanistan, wo die Indische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinander stoßen, kommt es häufig zu Erdbeben. Auch das benachbarte Pakistan wird oft in Mitleidenschaft gezogen: Bei einem heftigen Erdbeben im Oktober waren dort mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden melden zudem mehr als 200 Verletzte. Das Erdbeben der Stärke 5,7 hatte sich in den frühen Morgenstunden im Süden Pakistans ereignet und viele Menschen im Schlaf überrascht.
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