Bergarbeiter bei Lawinenunglück auf Sachalin getötet

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Lawine (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.02.2022
Ein Mensch ist auf der russischen Pazifik-Insel Sachalin bei einem Lawinenabgang getötet worden. Eine weitere Person wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Beide Mitarbeiter einer Kohlebergbaufirma reparierten eine Wasserleitung, als sie von einer Lawine verschüttet wurden.
Das Unglück ereignete sich am Samstag in Uglegorsk an der Westküste von Sachalin, wie SNA aus dem regionalen Katastrophenschutz erfuhr. Nach Angaben der Ermittler hatten zwei Arbeiter auf dem Gelände eines Steinkohlenreviers eine Wasserleitung repariert, als sie von den Schneemassen begraben wurden.
Einer von beiden konnte nach rund einer Stunde von den Einsatzkräften gerettet werden. Ärzte behandelten den Mann, dessen Zustand als „befriedigend“ bezeichnet wurde. Der zweite Verschüttete wurde kurz danach tot geborgen.
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Ob die Reparaturen die Lawine ausgelöst hatten, blieb zunächst unklar. Die Behörden ermitteln wegen Verletzung der Sicherheitsvorschriften. Die Rettungskräfte waren mit 77 Menschen und zwölf Fahrzeugen im Einsatz.
Am Freitag waren im österreichischen Tirol fünf Menschen bei einem Lawinenabgang getötet und ein weiterer verletzt worden. Das Unglück ereignete sich im Gebiet von Spiss, einem Ort an der Grenze zur Schweiz. Mehrere Hubschrauber waren im Einsatz. Zum genauen Hergang, der Herkunft und dem Alter der Opfer konnte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen. Bei einem weiteren Lawinenunglück nahe Sölden – ebenfalls im ungesicherten Gelände – wurden laut Polizei am Freitag fünf Menschen erfasst. Vier von ihnen mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.
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