VW streicht wegen Chipkrise fast alle Nachtschichten

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Volkswagen-Logo (Archiv)  - SNA, 1920, 04.02.2022
Die Lieferkrise bei Mikrochips und weiteren wichtigen Elektronik-Bauteilen hat die Produktion im Volkswagen-Stammwerk unter erheblichen Druck gesetzt. Nun muss der Konzern dort ab Mitte April voraussichtlich nahezu sämtliche Nachtschichten streichen. Darüber soll am Freitag in einer Sitzung der Arbeitszeitkommission entschieden worden sein.
Bei VW ist demnach von einer „dramatischen Unterauslastung des Stammwerks“ die Rede, die jetzt „spürbare Folgen für das bisherige Schichtsystem“ habe. So fallen den Plänen des Managements zufolge demnächst alle Nachteinsätze der Beschäftigten in der Fertigung des zentralen Modells Golf weg.
Nach den Osterfeiertagen dürfte in der Autofabrik vorerst nur noch auf einer Montagelinie auch nachts gearbeitet werden – überall sonst greift dann wohl ein Zwei- statt Dreischichtbetrieb.
Hintergrund sind weltweite Engpässe bei Lieferungen von wichtigen elektronischen Bauteilen. Dieser führt seit Anfang 2021 in der gesamten Industrie zu Versorgungsengpässen und blockiert besonders in der Fahrzeugbranche Produktion und Auslieferungen.
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