USA und Europa arbeiten an Diversifizierung des EU-Energieimports

© REUTERS / KEVIN LAMARQUESprecherin des Weißen Hauses Jen Psaki
Sprecherin des Weißen Hauses Jen Psaki - SNA, 1920, 04.02.2022
Laut der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, stehen die USA mit ihren Partnern in Kontakt, um die Gasversorgungsquellen in Europa zu diversifizieren, sollte die Krise um die Ukraine eskalieren.
„Wir stehen in Kontakt mit unseren europäischen Partnern sowie großen Lieferanten darüber, was getan werden kann und wie wir die Lagerbestände erhöhen können, um ihren Bedarf zu decken“, sagte Psaki am Freitag während eines Briefings.
Europäische und US-amerikanische Beamte befürchten, dass Moskau auf mögliche wirtschaftliche Sanktionen im Falle eines Konflikts reagieren könnte. Ihre Länder gehen davon aus, dass Russland seine Erdgaslieferungen nach Europa, wo man zu etwa 40 Prozent davon abhängig ist, reduziert oder unterbricht. Anders als bei Erdöl gibt es auf dem globalen Erdgasmarkt kaum Kapazitätsreserven.
Russland hat aber mehrmals Befürchtungen zurückgewiesen, es könnte im Zuge von Sanktionen in der Ukraine-Krise Gaslieferungen nach Europa stoppen.
Nach Bloomberg-Angaben hatte sich das Weiße Haus bereits an Gasproduzenten wie Katar, Nigeria, Ägypten, Libyen, China und an in Algerien tätige Unternehmen gewandt, um die Produktion zu erhöhen, sollten Kampfhandlungen ausbrechen.
Die Kompressorstation Sayda verbindet die Pipelinesysteme der Tschechischen Republik (Gazela-Pipeline) und Deutschlands.  - SNA, 1920, 03.02.2022
Wenn der Kreml den Gashahn nach Sanktionen zudreht: USA und EU suchen alternative Lieferanten
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