Militärübungen der russischen Marine: Kampfflugzeuge überfliegen Atlantik – Video

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Flugzeug der Luftstreitkräfte der Russischen Föderation. - SNA, 1920, 03.02.2022
Die Seekriegsflotte der Russischen Föderation führt bis Ende Februar ein groß angelegtes Marinemanöver durch. Zwei russische Militärflugzeuge überflogen dafür den Atlantik, um an den Übungen zur U-Boot-Bekämpfung teilzunehmen.
Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Mittwoch in einer Mitteilung von dem Übungsmanöver, an dem zwei Tu-142-Flugzeuge teilnahmen. Es sind Langstreckenbomber, die zur Küstenüberwachung und Bekämpfung von U-Booten eingesetzt werden.

„Gemäß dem Ausbildungsplan sind zwei Flugzeuge der Marine der Nordflotte zur U-Boot-Bekämpfung, Tu-142, erfolgreich in ein vorgegebenes Gebiet des Nordostatlantiks geflogen, um an der Übung zur Suche und Entdeckung von U-Booten teilzunehmen“, berichtete das Ministerium.

Die Flugzeuge sind von einem Flugplatz in der Nähe der Stadt Wologda aus gestartet und nahmen Kurs auf die Barentssee. Während des Fluges zum Einsatzgebiet wurden sie teilweise von Kampfflugzeugen der norwegischen Luftwaffe und der britischen Luftwaffe begleitet, über norwegischem See-Hoheitsgebiet von MiG-31-Abfangjägern.
Im Einsatzgebiet führten die Besatzungen der Maschinen Übungen im Bereich der Seeaufklärung durch, wie die Suche nach U-Booten, Flugübungen ohne Luftfahrtnavigationssysteme und Übungen im Bereich der Zusammenarbeit mit Einheiten der russischen Marine, die sich im Nordostatlantik befinden.

Die Militärübungen seien in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln für die Nutzung des Luftraums über den neutralen Gewässern der Barentssee, des Norwegischen Meers und des Atlantischen Ozeans abgelaufen.
Russisches Marineschiff während Militärübungen in der Ostsee,  27. Januar 2022.  - SNA, 1920, 02.02.2022
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Die russische Marine führt im Januar und Februar dieses Jahres eine Reihe von Übungen unter der Leitung des Oberbefehlshabers der Marine, Admiral Nikolai Jewmenow, durch. Ziel dieser Übungen ist nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums der Schutz nationaler Interessen in verschiedenen Meeresgebieten sowie die Bekämpfung militärischer Bedrohungen in den Weltmeeren.
Die Übungen finden in den an das russische Hoheitsgebiet grenzenden Meeresgebieten und in bedeutenden Zonen der Weltmeere statt. Einzelne Übungen werden in Gewässern des Mittelmeers, der Nordsee, des Ochotskischen Meeres, im Nordosten des Atlantiks und im Pazifischen Ozean stattfinden.
Insgesamt sollen mehr als 140 Schiffe, mehr als 60 Luftfahrzeuge und etwa 10.000 Soldaten an den Manövern teilnehmen.
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