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Trotz wachsender Zweifel: Österreichs Bundesrat unterstützt Impfpflicht

© REUTERS / LEONHARD FOEGEREin Impfzentrum in Wien (Archivbild)
Ein Impfzentrum in Wien (Archivbild) - SNA, 1920, 03.02.2022
Die allgemeine Corona-Impfpflicht in Österreich hat am Donnerstag ihre letzte parlamentarische Hürde genommen. Der Bundesrat als Länderkammer hat den Schritt mit breiter Mehrheit unterstützt.
Bereits am 20. Januar hatte der Nationalrat das Impfpflichtgesetz mit großer Mehrheit beschlossen.
Die Impfpflicht soll nun für alle Bürger gelten, die mindestens 18 Jahre alt sind. Ausnahmen sind vorgesehen für Schwangere sowie alle, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen. Auch Genesene sind bis 180 Tage nach der Covid-19-Erkrankung von der Impfpflicht befreit. Umgesetzt wird dies in mehreren Stufen. Erst vom 15. März an wird es mit Stichproben kontrolliert. Bei Verstößen gegen die Verpflichtung drohen einkommensabhängige Strafen von bis zu 3600 Euro.
Die vor drei Monaten beschlossene Maßnahme ist inzwischen auch bei Experten umstritten. Die hoch ansteckende Omikron-Variante sorge nicht nur für viele Infektionen, sondern auch für eine anschließend verbesserte Immunabwehr, erklärten Epidemiologen. Das Prognose-Konsortium des Gesundheitsministeriums sei der Meinung, dass die aktuelle Corona-Welle schon in den kommenden Tagen ihren Höhepunkt im Land überschreiten werde.
Die Impfquote der Gesamtbevölkerung in Österreich liegt bei 72 Prozent.
Ein Polizist schaut in ein Polizeiauto vor einer Kirche in Wien (Archivbild), Donnerstag, 27. Dezember 2018. - SNA, 1920, 24.01.2022
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