In zwei Wochen: Mutmaßlicher russischer Raketenspion vor Gericht

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Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.02.2022
Der Strafprozess gegen einen russischen Wissenschaftler, der bis zu seiner Festnahme an der Universität Augsburg tätig war, soll vor dem Oberlandesgericht München in zwei Wochen beginnen. Der Mann soll dem russischen Geheimdienst Informationen über eine europäische Rakete geliefert haben.
Der 6. Strafsenat hat die Anklage des Generalbundesanwalts gegen den jungen Wissenschaftler zugelassen, der Prozessauftakt ist für den 17. Februar angesetzt. Das teilte das OLG am Donnerstag mit.
Der Mann war bis zu seiner Festnahme im Juni vergangenen Jahres an der Universität Augsburg tätig. Diese hatte bestätigt, dass es sich bei dem damals 29-Jährigen um einen ihrer Mitarbeiter handelte. Laut Anklage hatte der Wissenschaftler seit Ende 2019 Informationen an den russischen Auslandsgeheimdienst geliefert, der demnach unter anderem die Technologie der europäischen Trägerrakete Ariane ausforschen wollte.
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