Zwei Menschenschädel von Friedhof in Australien geklaut – Satanisten unter Verdacht

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Friedhof (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.02.2022
In Melbourne sind neulich zwei menschliche Schädel von einem Friedhof gestohlen worden. Der australische Privatsender 7NEWS berichtete, dass die Polizei einen Zusammenhang mit satanistischen Ritualen vermutet.
Am Dienstagmorgen wurde die Polizei wegen Grabschändung auf einem Friedhof im Westen der Stadt alarmiert. Dies war der zweite Vorfall innerhalb weniger Tage, bei welchem die Totenruhe gestört und Teile menschlicher Skelette entwendet wurden. Ende letzter Woche kam es zu einem weiteren Einbruch in ein Mausoleum, es wurde jedoch nichts entwendet, da das Grab bereits leer gewesen sei.
An den Grabstätten wurde eine Reihe von Gegenständen hinterlassen, beispielsweise ein Kruzifix, Kerzen und Briefe an Satan. Dies veranlasste die Polizei dazu, ihre Ermittlungen in Richtung eines möglichen satanistischen Hintergrundes der Taten zu betreiben.

„Es ist interessant, dass einige der Symbole, die um diese Mausoleen herum hinterlassen wurden, satanistischer Natur zu sein scheinen“, äußerte sich die Kriminalistin Xanthe Mallett gegenüber der Rundfunkgesellschaft.

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Die Kriminalistin sprach von einem Präzedenzfall, da ähnliche Verbrechen in dem Land kaum vorkämen. Es war das erste Verbrechen seiner Art in dem australischen Bundesstaat Victoria.
Grabplünderung sei eine Erscheinung, die vor mehreren Jahrhunderten auftrat, als Leichen für anatomische Zwecke entwendet wurden, aber kaum in der heutigen Zeit.

„Die menschlichen Überreste waren der Hauptfokus des Täters, und darauf konzentrieren wir uns“, so der amtierende Inspektor Ben Jarman gegenüber 7NEWS.

Bradley Crawford, Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, drückte gegenüber dem Privatsender sein Entsetzen aus.

„Normalerweise, wenn wir Vorfälle auf dem Friedhof haben, handelt es sich nur um Kupfer- oder Messingdiebstahl, also war das ziemlich alarmierend“, so Crawford.

Die Ermittler seien weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Erste Sicherheitsvorkehrungen seien bereits getroffen worden – auf dem Friedhof wurden Überwachungskameras installiert.

Der erste Vorfall einer Grabplünderung hatte sich am 27. Januar ereignet, der zweite am 31. Januar.
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