Extreme Hitzewellen in Ozeanen nehmen stark zu – Studie

© Pexels / PixabayMeer (Symbolbild)
Meer (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.02.2022
Die Erwärmung der Meere schreitet laut einer neuen US-Studie zügig voran. Seit 2014 sind Hitzewellen in mehr als der Hälfte der Weltmeere beobachtet worden, 2019 waren es sogar 57 Prozent.
Dafür werteten amerikanische Wissenschaftler Daten zu Meeresoberflächentemperaturen der letzten 150 Jahre aus.
„Das erste Jahr, in dem mehr als 50 Prozent der Ozeane extremen Temperaturen ausgesetzt waren, war 2014. Dieser Trend setzte sich in den Folgejahren fort und erreichte 2019 57 Prozent (der Oberfläche) der Ozeane. Indessen waren Ende des 19. Jahrhunderts nur zwei Prozent der Meeresoberfläche extrem hohen Temperaturen ausgesetzt“, heißt es in der Studie von Wissenschaftlern des Monterey Bay Aquarium (USA), veröffentlicht in der Zeitschrift „PLOS Climate“.
In einigen Meeresgebieten sind Hitzewellen erheblich früher zur Regel geworden – im Südatlantik seit 1998 und im Indischen Ozean seit 2007. Die größte Zunahme, 5,3-mal im Vergleich zum letzten Jahrhundert, sei in der Arktis beobachtet worden. 2014 müsse zudem als „Punkt ohne Wiederkehr“ für den Zustand der Ozeane anerkannt werden, hieß es.
„Diese drastischen Veränderungen sind ein weiterer Weckruf“, sagen die Autoren. Denn Hitzewellen in Ozeanen würden sich sowohl auf ihre Ökosysteme als auch auf Menschen negativ auswirken.
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