Polizistentötung: Tatverdächtige sollen Jagdwilderer gewesen sein

Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.02.2022
Die beiden Tatverdächtigen im Fall der getöteten Polizisten sollen als Wilderer in die Polizeikontrolle geraten sein.
In dem Laderaum ihres Kastenwagens hätten sich zahlreiche getötete Wildtiere befunden, sagte Oberstaatsanwalt Stefan Orthen am Dienstag bei der Pressekonferenz in Kaiserslautern. Diese Tat hätten sie verdecken wollen.
Außerdem wurde bei ihnen ein großes Waffenarsenal sichergestellt. Wie die DPA aus Sicherheitskreisen erfuhr, fand die Polizei bei einer Hausdurchsuchung im saarländischen Spiesen-Elversberg fünf Kurzwaffen, ein Repetiergewehr, zehn weitere Langwaffen, eine Armbrust sowie einen Schalldämpfer und Munition.
Auktion (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.02.2022
Tote Polizisten in der Pfalz: Verdächtige kommen vor Haftrichter
Gegen die beiden Tatverdächtigen ist ein Haftbefehl wegen gemeinschaftlicher Tötung erlassen worden. Sie befinden sich in U-Haft.
Die Ermittler teilten am Dienstag mit, dass sie davon ausgehen, dass jeder der beiden festgenommenen Tatverdächtigen Schüsse abgefeuert hat. Bei den Ermittlungen seien eine Schrotflinte und ein Jagdgewehr sichergestellt worden.
Der männliche Beamte sei viermal getroffen worden. Die getötete Polizeianwärterin stand kurz vor dem Ende ihrer Ausbildungszeit. Sie habe alle Ausbilungs- und Trainingseinheiten absolviert, so die Ermittler. Ein Zivilfahrzeug, mit dem sie und ihr Kollege unterwegs gewesen seinen, werde üblicherweise nicht für Verkehrskontrollen eingesetzt.
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