Marineübungen in Pazifik-Randmeeren: Russische Schiffe stechen in See

© SNA / Vitali Ankov / Zur BilddatenbankDas Große U-Jagdschiff "Adiral Pantelejew" aus dem Hafen von Wladiwostok ausgelaufen
Das Große U-Jagdschiff Adiral Pantelejew aus dem Hafen von Wladiwostok ausgelaufen - SNA, 1920, 01.02.2022
Rund 20 Kampf- und Versorgungsschiffe der russischen Pazifikflotte sind ausgelaufen, um im Japanischen und dem Ochotskischen Meer ihre geplanten Marineübungen samt Feuertraining durchzuführen. Das gab der Pressedienst der Flotte bekannt.
Die Korvetten „Gremjaschtschi“, „Sowerschenny“, „Gromki“ und „Geroj Rossijskoj Federazii Aldar Zydenschapow“ sowie die Fregatte „Marschal Schaposchnikow“, das große U-Jagd-Schiff „Admiral Pantelejew“ und das Leitschiff „Marschal Krylow“ werden bei den Übungen eingesetzt. Für einzelne Episoden werden kleine Raketen- und U-Jagd-Schiffe, Minenräumschiffe und Raketenschnellboote herangezogen.
Geübt werden gemeinsames Manövrieren, Zusammenwirken mit Seefliegerkräften und die Luftverteidigung der Schiffsabteilung. In der abschließenden Etappe der Übungen werden das Artillerieschießen gegen Seeziele und das Raketenschießen aus Fla-Raketenkomplexen gegen Raketenziele trainiert.
Anti-U-Boot-Schiff Admiral Pantelejew während der gemeinsamen russisch-chinesischen Marineübung im Oktober 2021 (Archivbild) - SNA, 1920, 01.12.2021
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Laut dem Pressedienst werden Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit maritimer Kommunikationen und der Gebiete der Seewirtschaftstätigkeit im Osten Russland ausgeführt.
Entsprechend dem Ausbildungsplan der russischen Streitkräfte für das Jahr 2022 wird im Januar und Februar in allen Verantwortungsgebieten der Flotten eine Serie von Marineübungen unter der Oberaufsicht des Oberbefehlshabers der Seekriegsflotte, Admiral Nikolai Jewmenow, abgehalten. Das Hauptziel der Übungen ist das Training von Handlungen der Seekriegsflotte und der Luft- und Weltraumkräfte zum Schutz der russischen nationalen Interessen im Weltmeer und zum Entgegenwirken gegen militärische Bedrohungen gegen Russland.
Der Plan umfasst die Randmeere Russlands sowie strategisch wichtige Gebiete des Weltmeeres. Einzelne Übungen sollen im Mittelmeer, in der Nordsee und im nordöstlichen Teil des Atlantiks abgehalten werden.
Bei den Übungen sollen mehr als 140 Kampf- und Versorgungsschiffe, mehr als 60 Luftfahrzeuge, 1000 Stück Militärtechnik sowie rund 10.000 Militärangehörige eingesetzt werden.
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