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Kindergärtnerin geht mit Corona zur Arbeit – Kündigung und Ermittlung

CC0 / _Alicja_ / Pixabay / Kindergarten (Symbolbild)
Kindergarten (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.02.2022
Einer Erzieherin ist in Villach in Kärnten laut einem Medienbericht gekündigt worden, weil sie trotz eines positiven Corona-Tests zur Arbeit in den Kindergarten gegangen sein soll.
Demnach soll die Frau nach einem positiven Corona-Testergebnis in ihre Kindergruppe gegangen sein, statt sich in Quarantäne zu begeben, berichtete die „Kleine Zeitung“. Womöglich habe sie auch direkten Kontakt mit mehreren Kindern gehabt, hieß es.
Ihr Dienstgeber, der Magistrat Villach, habe daher das Dienstverhältnis aufgekündigt. „Die Mitarbeiterin wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unverzüglich vom Dienst suspendiert und in weiterer Folge das Dienstverhältnis beendet“, erklärt der Magistrat gegenüber der Zeitung. Magistratsdirektor Christoph Herzeg sprach von einer „groben Dienstpflichtverletzung in Zusammenhang mit gültigen Covid-Präventionsvorschriften“. Ihre Suspendierung vor der Beendigung des Dienstverhältnisses sei „unverzüglich“ erfolgt.
Auch die Polizei habe Ermittlungen gegen die Kindergärtnerin eingeleitet. „Wir haben Zeugen einvernommen und werden als nächsten Schritt die Betroffene selbst befragen, ehe unser Ergebnis an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wird“, bestätigte Stadtpolizeikommandant Erich Londer. Die Erzieherin solle in den nächsten Wochen einvernommen werden.
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