Behörden rechnen mit erneuter Sturmflut an der Nordseeküste

© REUTERS / ANNA-LENAEin überfluteter Parkplatz in Hamburg während des Sturms „Nadia“.
Ein überfluteter Parkplatz in Hamburg während des Sturms „Nadia“.  - SNA, 1920, 01.02.2022
Nachdem der Sturm „Nadia“ in der Nacht zu Sonntag in Norddeutschland schwere Schäden angerichtet hatte, warnen Behörden nun vor einem weiteren Unwetter an der Nordseeküste.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Dienstag vor Böen der Stärke zehn (89 bis 102 Kilometer pro Stunde). Im Durchschnitt wird die Windstärke sieben bis acht erwartet, in Hamburg sei erneut mit einer Sturmflut zu rechnen.
Auch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) warnte vor einer erneuten Sturmflut in der Hansestadt, die in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch auftreten soll.
Dabei könnte der höchste Wasserstand rund zwei Meter höher als das normale Hochwasser auflaufen und somit tiefliegende Bereiche, beispielsweise den Fischmarkt in Altona, überschwemmen.
Nach der Vorausberechnung wird an der Küste und auf den nordfriesischen Inseln wird mit einem Anstieg des Wasserspiegels um rund einen Meter gerechnet, die Grenze zur Sturmflut mit plus 1,5 Meter wird in dem Gebiet wahrscheinlich nicht erreicht werden.
Feuerwehr (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.01.2022
Sturmtief „Nadia“ sorgt für Hunderte Einsätze in Norddeutschland
Das Sturmtief „Nadia“ hat in Deutschland mehrere Unfälle und schwere Schäden verursacht.
Es war in der Nacht zum Sonntag zu einem starken Wind, bis hin zu Orkanböen sowie an der gesamten Nordseeküste zu einer Sturmflut gekommen.
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