Löschung kostet Geld, Elon: Junger Twitter-User verfolgt Musks Privatjet – Milliardär verärgert

© AP Photo / John RaouxTesla-Chef Ilon Musk (Archivbild)
Tesla-Chef Ilon Musk (Archivbild) - SNA, 1920, 31.01.2022
Ein 19-Jähriger bereitet dem US-Milliardär Elon Musk momentan wohl Kopfschmerzen. Der junge Mann hat einen Twitter-Account erstellt, mit dem er die Flüge von Musks Privatjet auf der ganzen Welt protokolliert. Für das Löschen des Accounts verlangt das Schlitzohr von dem Milliardär einen fünfstelligen Betrag. Darüber berichtet das Portal „Protocol“.
„Es ist ein Sicherheitsrisiko. Ich mag die Idee nicht, von einem Spinner erschossen zu werden“, soll Musk laut „Protocol“ dem Collegestudenten Jack Sweeney bereits Ende 2021 per Direkt Message geschrieben haben. Einige Stunden später bekam er angeblich diese freche Antwort zurück: „Ja, kann ich, aber es kostet Sie ein Model 3 – ist nur ein Scherz – es sei denn…?“
@ElonJet ist eines von 15 Flugverfolgungskonten, die Sweeney erstellt hat und die von Bots betrieben werden. Sie sind darauf programmiert, Daten zu analysieren und jedes Mal Tweets abzusetzen, wenn ein ausgewähltes Flugzeug startet oder landet. Auf diese Weise verfolgt er unter anderem Microsoft-Gründer Bill Gates und Amazon-Chef Jeff Bezos. Musks Tracker sei mit fast 83.000 Followern allerdings der beliebteste, hieß es.
Sweeny gab gegenüber Musk zu, dass er etwa 20 Dollar im Monat mit diesen Konten verdiene. Daraufhin soll Musk ihm 5000 Dollar angeboten haben, damit dieser das Konto löscht. Sweeney verlangte, dem Betrag eine weitere Null hinzuzufügen.
„Irgendeine Chance, das auf 50.000 Dollar zu erhöhen? Es wäre eine großartige Unterstützung für das College und würde es mir vielleicht ermöglichen, ein Auto zu kaufen, vielleicht sogar ein Model 3.“
Musk entgegnete, dass er sich das überlegen würde. Aber bisher hat er Sweeney laut dem Nachrichtenportal keinen Cent bezahlt, das Konto läuft nach wie vor. Sweeney will viel von @ElonJet und den anderen Konten profitiert haben: Er habe Social-Media-Follower gewonnen, Programmieren gelernt und sogar einen Teilzeitjob als Anwendungsentwickler bei UberJets bekommen. Darüber hinaus durfte sich der selbsternannte „Fan“ von Elon Musk persönlich mit seinem Idol unterhalten.
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