Bremens Bürgermeister hält Debatten um Lockerungen angebracht und sinnvoll

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2G-Regel (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.01.2022
Bei stabiler Krankenhauslage will Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte eine Debatte um Lockerungen der Corona-Maßnahmen anstoßen. Auch über die 2G-Regelung für den Einzelhandel könnte neu diskutiert werden, sagte der Lokalpolitiker am Montag gegenüber Medien.
Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen, befürwortet eine politische Debatte in Deutschland über Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Das erklärte er am Montag. Bei einer stabilen Lage unter anderem auf den Intensivstationen könne er sich einer Debatte über die Perspektiven nicht verschließen. Diskussionspunkte könnten die 2G-Regel im Einzelhandel und die Auslastung von Fußballstadien sein.
Für den Einzelhandel hält Bremens Bürgermeister eine bundesweite Maskenpflicht statt der 2G-Regelung für denkbar.
Bovenschulte sagte darüber hinaus, die Politik müsse über Öffnungen nachdenken, insbesondere wenn die Situation auf den Intensivstationen stabil bleibe. Und falls sich bei den Normalbetten zeige, dass „da ganz wesentlich auch Menschen mit Corona und nicht nur wegen Corona liegen“.
Masken (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.01.2022
Dänemark und England lassen trotz Omikron die Masken fallen
Zuletzt sind die Rufe nach einem Konzept für eine Rücknahme von Beschränkungen lauter geworden. Entsprechend äußerten sich unter anderem führende FDP- und CSU-Politiker. Sie begründeten dies mit den bislang weniger schweren Krankheitsverläufen in der Omikron-Welle –trotz weiter steigender Corona-Infektionszahlen. Die Lage auf den Intensivstationen entspanne sich, hieß es.
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