Sturm an der Küste und im Harz erwartet – Sturmflutwarnung in Hamburg

© SNA / Jewgenij BijatowWettervorhersage (Archiv)
Wettervorhersage (Archiv) - SNA, 1920, 29.01.2022
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor orkanartigen Böen an der norddeutschen Küste und im Harz gewarnt.
Wie der DWD am Samstag mitteilte, verstärken sich die Winde vielerorts in Niedersachsen im Laufe des Abends und können an den Küsten Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometer pro Stunde erreichen. Vereinzelt seien in Schleswig-Holstein und an exponierten Abschnitten der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern auch Orkanböen der Windstärke zwölf mit Geschwindigkeiten von bis 120 Kilometern pro Stunde nicht ausgeschlossen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warnte zudem im Hamburger Elbgebiet vor einer Sturmflut.
Die Wasserstände könnten bis zu 2,5 Meter höher sein als das mittlere Hochwasser. Der Scheitelpunkt soll in der Nacht zum Sonntag erreicht werden, wie ein Sprecher am Samstagmorgen sagte. Auch für Nordfriesland und an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern bestünden am Wochenende Sturmflutwarnungen. Im Laufe des Sonntags werde sich die Sturmlage an der Küste zumeist wieder beruhigen, teilte der DWD mit.
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Da es am Wochenende auch im Harz heftig wehen soll, ist für die Brockenbahn am Samstag am Bahnhof Schierke Endstation. Weil auf dem 1141 hohen Harz-Gipfel auch Orkanböen erwartet werden, fahren die Züge nicht bis zum Brockenbahnhof weiter, teilten die Harzer Schmalspurbahnen mit. Auch für Sonntag werden witterungsbedingt weiter Störungen erwartet.
Der DWD rechnet auf dem Brocken zunächst mit schweren Sturmböen bis 100 Stundenkilometer - bis Sonntagnachmittag sind auch Orkanböen möglich. Dann dürfte der Wind auch dort langsam nachlassen. Am Montag wehe er nur noch mäßig.
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