Über 230 Milliarden Euro: Deutsche Rentenkasse legt auch im zweiten Pandemie-Jahr zu

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Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.01.2022
Die Renten in der Bundesrepublik sind trotz wirtschaftlicher Probleme durch die Corona-Pandemie finanziell stabil. Ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung spricht von Mehrreinnahmen in Milliardenhöhe. Auch Finanzreserven seien vorhanden.
Die Beitragseinnahmen der Rentenkasse Deutschlands sind im zweiten Pandemiejahr 2021 erneut gestiegen. Das teilte ein Sprecher des Deutschen Rentenversicherung-Bundes am Freitag mit. Gegenüber dem Vorjahr 2020 wuchsen die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen demnach um 3,9 Prozent auf insgesamt 233 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2019 seien die Beiträge im letzten Jahr um 4,8 Prozent gestiegen.

„Wir sind als Rentenversicherung bisher gut durch die Pandemie gekommen“, sagte der Sprecher. „In einer solchen Krise sieht man gut, wie der Arbeitsmarkt und die Sozialversicherungssysteme ineinandergreifen.“

Auch die Finanzreserve der Rentenkasse ist den Angaben zufolge im vergangenen Jahr stabil geblieben. Demnach stand sie zum Jahresende bei rund 39 Milliarden Euro. Dieser Wert entspreche damit knapp zwei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr 2020. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen habe es „keine Liquiditätsengpässe“ bei der Rentenversicherung gegeben, hieß es.
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