„Das sagt alles“: Bundesliga-Trainer kritisiert Corona-Maßnahmen

CC0 / Capri23auto / Pixabay / Fußball mit einer Schutzmaske (Symbolbild)
Fußball mit einer Schutzmaske (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.01.2022
Oliver Glasner, Trainer des Vereins Eintracht Frankfurt, hat sich über „völlig absurde Regeln“ hinsichtlich der erlaubten Zuschauerzahl in den Fußball-Stadien beklagt. Das berichtete Anfang der Woche das Nachrichtenportal „T-Online“. Der Coach hatte vor fast leeren Rängen am letzten Spieltag mit seinem Team 0:2 gegen Arminia Bielefeld verloren.
In einigen Bundesliga-Stadien dürfen aufgrund der Corona-Maßnahmen nur wenige Hundert Fans auf der Tribüne sitzen, in anderen sind es mehr als Tausend. Beim letzten Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Bielefeld durften lediglich 1.000 Fußball-Fans die Begegnung live im Stadion sehen.

„Ich verstehe es schon lange nicht mehr“, sagte Glasner. „Beispiel: 13.700 waren in Magdeburg erlaubt. Theoretisch hätten 13.700 Eintracht-Fans, die hier nicht ins Stadion dürfen, mit dem Zug nach Magdeburg fahren können, um dort das Stadion zu füllen. Das sagt alles.“

Damit bezog er sich auf die Drittliga-Partie zwischen dem FC Magdeburg und dem TSV Havelse am vorigen Sonntag, zu der fast 14.000 Zuschauer erlaubt waren.
Konzert (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.01.2022
Nach Bayern: Auch Baden-Württemberg plant Öffnung bei Großveranstaltungen
„Der Fußball muss aufgrund der öffentlichen Aufmerksamkeit und Strahlkraft als Buhmann herhalten, obwohl ich glaube, es ist nachgewiesen, dass im Stadion de facto keine Ansteckungen stattfinden“, kritisierte Frankfurt-Trainer Glasner.
„Es war die erste Branche, die überlegt hat, wie wir den Spielbetrieb aufrechterhalten können. Also wie wir unserem Geschäftsmodell nachgehen können. Erst später sind Gastronomie und Hotellerie nachgezogen, in den Schulen vermisse ich das bis heute.“
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала