Peinlicher Lapsus: CNN markiert ukrainische Stadt Charkiw als Teil Russlands – Video

CC BY-SA 3.0 / Alexostrov / Wikimedia CommonsKirche in der ukrainischen Stadt Charkiw
Kirche in der ukrainischen Stadt Charkiw - SNA, 1920, 26.01.2022
Eine irreführende Aufschrift ist am Dienstag in einer Sendung von CNN International erschienen, als Moderatorin Christiane Amanpour mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg über die jüngsten Entwicklungen im Russland-Nato-Streit sprach.
CNN hat in einer seiner letzten Sendungen nicht nur über die aktuelle Situation in der Ukraine berichtet - es veränderte buchstäblich die Grenzen des Landes, indem es ein Ortsetikett mit dem Text „Charkiw, Russland“ auf Filmmaterial platzierte, das von dem russischen Verteidigungsministerium stammt und Panzer und gepanzerte Fahrzeuge zeigt, die durch ein verschneites Feld fahren.
Charkiw ist mit über 1,4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Einst einer der wichtigsten Panzerproduzenten der Sowjetunion, liegt die Stadt nur 54 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Mit 30 Universitäten und Hochschulen wird es oft als Bildungszentrum angesehen.
Während des Interviews mit Amanpour sagte Stoltenberg, das Bündnis sei bereit, „Rüstungskontrolle, Abrüstung, Transparenz militärischer Aktivitäten, Risikominderungsmechanismen und andere Themen, die für die europäische Sicherheit relevant sind“, mit Russland zu erörtern, betonte jedoch, dass die Nato „nicht“ bereit sei, „bei den Grundprinzipien Kompromisse einzugehen“.
Russland hat bereits mehrmals erklärt, dass es die Nato-Osterweiterung als Bedrohung seiner nationalen Sicherheit ansehe und das Recht habe, seine Verteidigung an der Grenze zur Ukraine zu verstärken. Es habe aber keine Absicht, jemanden anzugreifen, und weise alle Spekulationen in den Medien als unbegründet zurück.
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