Ukraine-Konflikt: Scholz und Macron warnen Moskau vor harten Konsequenzen

© AP Photo / Thibault CamusBundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim Treffen am 10.12.2021
Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim Treffen am 10.12.2021 - SNA, 1920, 25.01.2022
Laut dem Bundeskanzler Olaf Scholz muss Russland im Falle einer „Aggression“ gegen die Ukraine mit harten Konsequenzen rechnen. Dies teilte der SPD-Politiker am Dienstag bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Berliner Kanzleramt mit.
Scholz zufolge sind dort viele Truppen stationiert. Die Situation solle sich aber anders entwickeln, als das gegenwärtig manchmal zu befürchten sei.
„Wir erwarten auch von Russland deshalb eindeutige Schritte, die zu einer Deeskalation der Situation beitragen, und wir sind uns alle einig, dass eine militärische Aggression schwerwiegende Konsequenzen nach sich zöge“, so der Bundeskanzler.
Auch Macron habe eine Warnung an Moskau abgegeben. „Der Preis wäre sehr hoch“, hieß es. Gleichzeitig betonte er, dass der Dialog mit Russland nicht abgebrochen werden dürfe. Scholz stimmte hier zu: „Gut ist, dass gesprochen wird.“
Den Politikern zufolge werde man eine gemeinsame Reaktion für den Fall eines „militärischen Angriffs“ vorbereiten.
In den letzten Monaten tauchen in westlichen Massenmedien immer neue Berichte über die Vorbereitung einer „Invasion“ Moskaus in die Ukraine auf. Als Reaktion versetzte das US-Verteidigungsministerium am Montag 8500 Soldaten in „erhöhte Alarmbereitschaft“. Die russische Seite wies diese falschen Informationen wiederholt zurück und betonte, dass solche Behauptungen zur Aufstockung der Truppen der Nordatlantischen Allianz vor den Grenzen Russlands genutzt würden.
Ukrainische Flagge  - SNA, 1920, 25.01.2022
USA und EU-Staaten zu Ukraine-Krise: Es liegt an Moskau, zu deeskalieren
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