Nach Amoklauf in Heidelberg: Polizei ermittelt zu Motiv und Herkunft der Waffen

© REUTERS / TILMAN BLASSHOFERPolizeieinsatz nach einer Schießerei in der Heidelsberger Universität (24. Januar 2022)
Polizeieinsatz nach einer Schießerei in der Heidelsberger Universität (24. Januar 2022) - SNA, 1920, 25.01.2022
Nach dem Amoklauf an der Heidelberger Universität mit einem Toten und drei Verletzten ermitteln die Behörden zum Motiv des Attentäters und zur Herkunft seiner Waffen. Befragt würden auch Angehörige des jungen Mannes, der am Montag in einem Hörsaal der Uni um sich geschossen hatte, wie ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen mitteilte.
Kurz vor der Tat hatte der mutmaßliche Täter seinem Vater per Whatsapp geschrieben, dass „Leute jetzt bestraft werden müssen“.
„Die Eltern des Opfers haben ein großes Leid, aber auch die des Täters“, sagte der Polizeisprecher.
Der Polizeipräsident in Mannheim, Siegfried Kollmar, hatte am Montag angekündigt, dass die Behörden das Umfeld des Täters „in den nächsten Tagen mit Hochdruck durchleuchten“ würden.
Auch die Frage, wie der in Mannheim ansässige Biologie-Student an die beiden Waffen gekommen ist, bleibt noch offen. Bekannt ist nur, dass der 18-Jährige seine Waffen vor wenigen Tagen im Ausland gekauft haben soll.
Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.01.2022
Ermittlungsgruppe soll Motiv für Heidelberger Amoklauf klären
Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass der Deutsche in dem Hörsaal mit etwa 30 Studenten mehrmals geschossen hat. Dabei wurden eine 19- und eine 20-jährige Frau sowie ein 20-jähriger Mann leicht verletzt. Eine 23-jährige Studentin erlag am Montagnachmittag ihrer schweren Kopfverletzung. Der Amokschütze beging später vor dem Unigebäude Selbstmord.
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