Ein Drittel der Deutschen für Verschärfung der Corona-Maßnahmen – Umfrage

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Lockdown (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.01.2022
Angesichts drastisch steigender Corona-Infektionszahlen ist etwa ein Drittel der Menschen in Deutschland (34 Prozent) für eine Verschärfung der Maßnahmen.
Rund ein weiteres Drittel (35 Prozent) hält nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur die bestehenden Einschränkungen für richtig und ausreichend, um der rasanten Verbreitung der Omikron-Virusvariante zu begegnen. 24 Prozent sind jedoch für Lockerungen. Sieben Prozent machen keine Angaben.
Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Brüssel - SNA, 1920, 23.01.2022
50.000 protestieren gegen Corona-Maßnahmen in Brüssel – Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein
Am Montag beraten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Nach einer Beschlussvorlage für die Beratungen (Stand Sonntag, 18.00 Uhr) kommen auf die Bürger wahrscheinlich keine weiteren Verschärfungen zu - aber auch keine Lockerungen. Man sei sich einig, dass "die bisher geltenden Regeln für soziale Kontakte und Veranstaltungen weiterhin Bestand haben", heißt es darin.
Bundeskanzler Olaf Scholz sagte in der „Süddeutschen Zeitung”: "Wir brauchen keine Kurskorrektur.” Unterstützt wird das vom Corona-Expertenrat der Regierung. Das Gremium fordert in einer neuen Stellungnahme wegen der rasanten Omikron-Ausbreitung aber, vorsorglich weitere Schritte vorzubereiten.
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