Niederländische Touristin wegen Hitlergruß in Auschwitz angeklagt

© SNA / Alexej WitwizkijBesucher im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Archivbild)
Besucher im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Archivbild) - SNA, 1920, 24.01.2022
Eine niederländische Touristin hat am Sonntag auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau in Polen den Hitlergruß gezeigt. Wegen der Nazipropagierung ist sie daraufhin angeklagt worden.
Laut der polnischen Nachrichtenagentur PAP wurde die Frau von Wachen auf frischer Tat ertappt, als sie für ein Foto vor ihrem Mann posierte. Der örtlichen Polizei zufolge hatte die 29-Jährige „gestanden“, die Geste vor dem Tor von „Arbeit Macht Frei“ gemacht zu haben. Die Frau habe den Vorfall als „einen schlechten Witz“ erklärt. Sie sei festgenommen worden.
Gegen die 29-Jährige sei eine Geldstrafe verhängt worden. Ob ein Gerichtsverfahren nun eröffnet wird, ist noch unklar. Die Förderung von Nazi-Propaganda wird in Polen laut Medien mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft.
2013 führte ein ähnlicher Nazigruß in Auschwitz durch zwei türkische Studenten dazu, dass die beiden zu einer Geldstrafe und zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt wurden.
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das Vernichtungslager der Nazis, in dem während des Zweiten Weltkriegs mehr als eine Million Menschen vergast wurden, Quälereien und dem Hunger ausgesetzt waren.
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