Deutschland sagt zusätzliche 200 Millionen Euro für UN-Bildungsfonds zu

© AFP 2022 / MYCHELE DANIAUSchule (Symbolbild)
Schule (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.01.2022
Deutschland finanziert einen UN-Fonds für Schulbildung in Krisensituationen mit zusätzlichen 200 Millionen Euro und stockt somit seinen Gesamtbeitrag in die Initiative Education Cannot Wait (ECW, „Bildung kann nicht warten“) auf über 318,8 Millionen Euro auf. Das kündigte die Entwicklungsministerin Svenja Schulze am Montag in Genf an.
Damit wird Deutschland zum wichtigsten Geber der ECW und geht damit als das Land voran, das sich zu einer mehrjährigen Finanzierung verpflichtet, hieß es auf der Webseite der Initiative.
Der Fonds ist vor allem in Afrika, Südamerika und dem Mittleren Osten aktiv. Er finanziert Schulen, psychosoziale Dienste und die Ausbildung von Lehrenden. Der Fonds reagiert auf akute Krisen wie Kriege oder die Corona-Pandemie in mehr als 30 Ländern wie Jemen, Syrien oder Afghanistan.
Angela Merkel  - SNA, 1920, 19.01.2022
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„Bildung ist der Schlüssel, der es Millionen Mädchen und Jungen ermöglicht, aus der Armut auszubrechen und ein menschenwürdiges Leben zu leben“, sagte Schulze. Sie warnte vor weltweiten Schulabbrüchen durch coronabedingte Schulschließungen. „Die Covid-19-Pandemie droht die Bildungsfortschritte der letzten Jahrzehnte zunichte zu machen“, sagte sie.
Die drei wichtigsten Geber der ECW sind jetzt Deutschland, das Vereinigte Königreich und Dänemark.
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