Auswärtiges Amt will deutschen Auslandsmitarbeitern in der Ukraine Ausreise finanzieren

© SNA / Igor SaremboAuswärtiges Amt
Auswärtiges Amt - SNA, 1920, 24.01.2022
Nach den USA will nun auch Deutschland in der Ukraine befindlichen Mitarbeitern der Botschaft und anderer Organisationen die freiwillige Ausreise finanzieren. Hintergrund ist die Sorge um eine mögliche Zuspitzung des Ukraine-Konfliktes.
Wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag meldet, hat das Auswärtige Amt Deutschen in der Ukraine aufgrund der angespannten politischen Lage die freiwillige Ausreise angeboten. Diese soll beispielsweise für Mitarbeiter der Botschaft in Kiew und deren Angehörige finanziert werden sowie für Organisationen wie das Goethe-Institut, den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
„Das ist eine Maßnahme, die wir treffen, um die Sicherheit der Menschen, für die wir Verantwortung tragen, dort zu gewährleisten“, sagte Außenamtssprecher Christopher Burger.
Die deutsche Botschaft in Kiew bleibe jedoch weiterhin offen. „Unsere diplomatische Präsenz brauchen wir vor Ort auch weiterhin, um der Ukraine in dieser Situation zur Seite zu stehen“, so Burger. Wie die DPA anmerkt, geht Deutschland dabei nicht ganz so weit wie die USA, die die freiwillige Ausreise nicht zwingend benötigter Botschaftsmitarbeiter genehmigt und deren Familienangehörige zur Ausreise aufgefordert hätten.
Die Nato und die EU befürchten, Russland könnte einen Einmarsch in die Ukraine planen.
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