USA fliegen Aufklärungseinsätze nahe Donbass

© SNABoeing RC-135
Boeing RC-135 - SNA, 1920, 21.01.2022
Nach Informationen des Online-Flug-Trackers „Flightradar“ war die amerikanische Luftwaffe am heutigen Freitag mit einem auf strategische Aufklärung spezialisierten Flugzeug im Osten der Ukraine nahe des Donezbeckens im Einsatz. Ein unbemannter Höhenaufklärer der US Air Force patrouilliert momentan noch in der Region.
Laut Flightradar ist im Moment eine Aufklärungsdrohne vom Typ „Global Hawk“ mit der Kennnummer UAVGH000 im ukrainischen Luftraum unterwegs. Das mit weitreichender Sensorik ausgerüstete unbemannte Luftfahrzeug kann 30 Stunden lang in Höhen von bis 20 Kilometern patrouillieren. Gestartet war die Drohne auf einem amerikanischen Stützpunkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im ukrainischen Luftraum angekommen, flog sie zunächst entlang der Grenze zu Weißrussland und steuerte anschließend den Osten der Ukraine an.
Zuvor war am heutigen Freitag eine Boeing RC-135 der amerikanischen Luftwaffe im Süden und Osten der Ukraine im Einsatz. Stationiert ist die auf strategische Aufklärung spezialisierte Maschine im englischen Great Yarmouth. Von dort aus war sie zur heutigen Mission gestartet. An der Grenze zur Halbinsel Krim vorbeigeflogen, nahm der amerikanische Aufklärer Kurs auf den Osten der Ukraine und kehrte nach einem Flug entlang der Konfliktlinie im Donbass in Richtung der Heimatbasis um.
US-Kampfjet F-35B - SNA, 1920, 20.01.2022
OSZE-Botschafter: USA intensivieren Aufklärungsflüge über Ukraine
Die US Air Force fliegt seit Monaten Aufklärungsmissionen über der Ukraine und in der Schwarzmeerregion. Mitte Dezember flogen zwei strategische Fernmeldeaufklärer des Typs RC-135 der US Air Force mehrere Stunden entlang der russischen Grenze nahe der Halbinsel Krim und der Region Krasnodar.
Außerdem war im Dezember eine auf Zielaufklärung spezialisierte Maschine der amerikanischen Luftwaffe vom Typ Bombardier Challenger 650 in der Nähe der russischen Grenze über dem Schwarzen Meer im Einsatz. Nachdem der Aufklärer von Rumänien aus das Schwarze Meer überflogen hatte, patrouillierte er im georgischen Luftraum nahe der russischen Grenze sowie der Grenzen Armeniens und Aserbaidschans.
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