OSZE-Botschafter: USA intensivieren Aufklärungsflüge über Ukraine

© AP Photo / Ross D. FranklinUS-Kampfjet F-35B
US-Kampfjet F-35B - SNA, 1920, 20.01.2022
Transport- und Aufklärungsflugzeuge des US-Militärs tauchen laut dem Ständigen Vertreter Russlands bei der OSZE, Alexander Lukaschewitsch, immer häufiger über der Ukraine auf.
Lukaschewitsch äußerte sich besorgt wegen Berichten, dass einige Nato-Mitgliedstaaten verstärkt tödliche Waffen und militärisches Personal in die Ukraine verlegen. Erst diese Woche seien mehrere britische Militärflugzeuge mit vielen Lenkwaffensystemen in Kiew gelandet, sagte er.
„US-Militärtransport- und Aufklärungsflugzeuge tauchen zunehmend am Himmel über der Ukraine auf. In den kommenden Wochen plant Washington nach Angaben des US-Außenministeriums, seine Militärhilfe für die Ukraine aufzustocken. Darüber hinaus haben die Vereinigten Staaten Hindernisse für den Reexport ihrer Raketensysteme und anderer Waffen aus den baltischen Staaten in die Ukraine beseitigt“, so Lukaschewitsch.
Russland sei ebenso besorgt über die Angaben über die Verlegung eines Kontingents kanadischer militärischer Spezialeinheiten in die Ukraine und die mögliche Entscheidung über die Entsendung neuer Waffen.
Er erinnerte daran, wie Washington in den vergangenen Monaten den Mythos über eine angebliche „bevorstehenden Invasion“ Russlands verbreitete. „Alle diese Zwecklügen zielen darauf ab, den Boden für die Intensivierung der militärischen Aneignung der Ukraine durch die Nato-Staaten vorzubereiten, sie zu untermauern“ , schloss der OSZE-Botschafter.
Moskauer Kreml (Archivbild)  - SNA, 1920, 20.01.2022
Bidens Drohungen könnten Krieg provozieren – Kreml

Situation um die Ukraine

Das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland ist in Bezug auf die Ukraine seit Monaten angespannt. Der Westen äußert die Befürchtung eines Angriffs seitens Russlands auf das Nachbarland und droht Russland seitdem mit schwerwiegenden Konsequenzen.
Moskau weist alle Vorwürfe einer angeblichen „Eskalation“ an der Grenze zur Ukraine zurück und verweist auf das Recht eines unabhängigen Staates, seine Truppen innerhalb seines Staatsgebiets nach eigenem Ermessen zu bewegen.
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