Ostsee: Experten warnen vor Sturmflut

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Sturmflut (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.01.2022
Meteorologen rechnen für Donnerstag an der gesamten deutschen Ostseeküste mit Wasserständen bis 100 Zentimeter über normal. Stürmischer soll es aber an der schleswig-holsteinischen Westküste werden.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) warnt vor einer möglichen Sturmflut an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns. Im Tagesverlauf steigen die Wasserstände bis hundert Zentimeter über dem mittleren Wasserstand an, teilte das BSH am Donnerstagmorgen mit. Spitzen darüber seien möglich. Die höchsten Wasserstände werden gegen Abend erwartet.

Schwere Sturmböen in Nordfriesland und bei Fehmarn

Sturmfluten an der deutschen Ostseeküste werden vom BSH in vier Klassen eingeteilt: Bei Werten von 1 bis 1,25 Metern wird von einer Sturmflut gesprochen, bei einer mittleren Sturmflut werden Werte von 1,25 bis 1,5 Meter über mittlerem Wasserstand erreicht. Bei schweren Sturmfluten werden Wasserstände von 1,5 bis 2 Meter über mittlerem Wasserstand gemessen. Bei sehr schweren Sturmfluten steigt der Pegel auf mehr als zwei Meter über mittlerem Wasserstand.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet bis zum Abend an der Nord- und Ostsee Sturmböen zwischen 65 und 80 Kilometern pro Stunde (Windstärke 8 bis 9) aus Nordwest. Bis in die Mittagsstunden hinein werden insbesondere in Nordfriesland und bei Fehmarn teils schwere Sturmböen mit Windstärke zehn erwartet (95 km/h).
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