„Regretting Parenthood“: Corona hat Eltern-Kind-Verhältnis gestört

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Familie (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.01.2022
Lockdown, Homeschooling, Kita- und Schulschließungen: Die Corona-Pandemie hat Familien hart getroffen. Besonders Eltern hatten an den vergangenen zwei Jahren oft schwer zu knabbern, teilweise bereuen sie sogar ihre Elternschaft („regretting parenthood“).
Demnach gaben 23 Prozent der befragten Eltern in Deutschland an, dass die Pandemie sie in Bezug auf die Kindererziehung an ihre Grenzen gebracht hat. Väter (25 Prozent) sagten dies häufiger als Mütter (21 Prozent).
Wirklich verschlechtert hat sich das Eltern-Kind-Verhältnis allerdings nur bei sieben Prozent der Befragten. 13 Prozent gaben an, dass sich das Verhältnis seit der Corona-Krise sogar verbessert habe. Und für den Großteil – 76 Prozent – ist es unverändert.
Das geht aus Zahlen einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov vom Donnerstag hervor.
Corona-Test - SNA, 1920, 18.01.2022
Für das Corona-Zertifikat: Mutter infizierte sich und ihre Familie bewusst mit Covid-19

Jeder Fünfte würde kein Kind mehr wollen

20 Prozent der Befragten gaben an, dass sie keine Kinder mehr bekommen wollten, wenn sie sich heute noch einmal entscheiden könnten. 73 Prozent sind nicht dieser Meinung. Jedoch gab mehr als die Hälfte der befragten Eltern (53 Prozent) an, sie könnten es nachvollziehen, dass Frauen ihre Mutterschaft auch schon mal bereuen. Väter (56 Prozent) können das der Umfrage zufolge eher nachvollziehen als Mütter (51 Prozent).
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