Zum Tag der Befreiung Peterhofs von der deutschen Wehrmacht

Am 19. Januar 1944 wurde Peterhof, ursprünglich Sommerresidenz von Peter I., durch die Rote Armee von der deutschen Wehrmacht, die sich hier im Zuge der Blockade von Leningrad Ende September 1941 eingenistet hatte, befreit.
Die Deutschen hinterließen in dem einmaligen Architektur- und Parkensemble, das sie restlos ausgeraubt hatten, nur Ruinen, Panzersperren und Schützengräben. Von den 12.000 hier geraubten Kunstschätzen sind bisher nur 250 zurückgekehrt. Auch die einzigartige Springbrunnenanlage, bestehend aus 150 Springbrunnen und vier Springbrunnenkaskaden, war restlos zerstört.
Die Geschichte von Peterhof hatte ihren Anfang im Jahr 1709, als Peter I. sich entschloss, am Ufer des Finnischen Meerbusens eine Sommerresidenz zu errichten. Die Bauarbeiten gingen erstaunlich zügig voran und bereits im August 1725 fand die feierliche Einweihung der Residenz statt. Damals waren schon die meisten der Springbrunnen funktionstüchtig.
Einen Tag vor der Vertreibung der Wehrmacht aus Peterhof schätzte der russische Architekt und damaliger Chef der Leningrader Staatlichen Inspektion für Denkmalspflege Nikolai Belechow ein: „Was für Mittel wir auch haben sollten, um den Park wieder herzustellen bedarf es nicht weniger als 75 bis 100 Jahre.“ (Angabe aus dem Sankt Petersburger Staatlichen Zentralarchiv für Literatur und Kunst)
Nach der Befreiung wurde unverzüglich mit dem Wiederaufbau begonnen, der sich über fast 30 Jahre erstreckte. Erst im Jahr 1973 hatte das Architektur- und Parkensemble sein ursprüngliches Aussehen wiedererhalten.
1990 wurden die Schlösser und Parkanlagen von Peterhof auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Jährlich strömen mehr als sechs Millionen Besucher, darunter etwa 40 Prozent Ausländer, hierher, um die phantastische Schönheit von Peterhof zu bewundern.
© SNA / Hans-Georg Schnaak

Vom Winterpalais in Sankt Petersburg kann man mit einem Tragflächenboot innerhalb von 30 Minuten zum 30 Kilometer entfernten Peterhof gelangen.

Vom Winterpalais in Sankt Petersburg kann man mit einem Tragflächenboot innerhalb von 30 Minuten zum 30 Kilometer entfernten Peterhof gelangen. - SNA
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Vom Winterpalais in Sankt Petersburg kann man mit einem Tragflächenboot innerhalb von 30 Minuten zum 30 Kilometer entfernten Peterhof gelangen.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Peterhof. Blick zum Großen Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden.

Peterhof. Blick zum Großen Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden. - SNA
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Peterhof. Blick zum Großen Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Das Große Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden.

Das Große Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden. - SNA
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Das Große Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden.

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Das Große Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden. Im Vordergrund der Springbrunnen „Samson kämpft mit dem Löwen“.

Das Große Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden. Im Vordergrund der Springbrunnen „Samson kämpft mit dem Löwen“. - SNA
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Das Große Palais mit seinen Springbrunnenkaskaden. Im Vordergrund der Springbrunnen „Samson kämpft mit dem Löwen“.

© SNA / Boris KudojarowDas zerstörte Große Palais.
Das zerstörte Große Palais - SNA
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Das zerstörte Große Palais.
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Springbrunnen „Samson kämpft mit dem Löwen“.

Springbrunnen „Samson kämpft mit dem Löwen“. - SNA
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Springbrunnen „Samson kämpft mit dem Löwen“.

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Parkanlage vor dem Großen Palais.

Parkanlage vor dem Großen Palais. - SNA
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Parkanlage vor dem Großen Palais.

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Im Hintergrund einer der beiden Römischen Springbrunnen.

Im Hintergrund einer der beiden Römischen Springbrunnen. - SNA
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Im Hintergrund einer der beiden Römischen Springbrunnen.

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Der von chinesischen Drachen gekrönte Schachbrettbrunnen.

Der von chinesischen Drachen gekrönte Schachbrettbrunnen. - SNA
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Der von chinesischen Drachen gekrönte Schachbrettbrunnen.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Der Sonnenbrunnen.

Der Sonnenbrunnen. - SNA
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Der Sonnenbrunnen.

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Der Evabrunnen gehört zu dem Springbrunnenpaar „Adam und Eva“.

Der Evabrunnen gehört zu dem Springbrunnenpaar „Adam und Eva“. - SNA
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Der Evabrunnen gehört zu dem Springbrunnenpaar „Adam und Eva“.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Der von vier Pavillons umgebene Evabrunnen.

Der von vier Pavillons umgebene Evabrunnen. - SNA
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Der von vier Pavillons umgebene Evabrunnen.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Der 1723 als Gästehaus entstandene Marli-Palast.

Der 1723 als Gästehaus entstandene Marli-Palast. - SNA
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Der 1723 als Gästehaus entstandene Marli-Palast.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Die erste Gemäldegalerie in Russland, gegründet von Peter I., befand sich in diesem Gebäude.

Die erste Gemäldegalerie in Russland, gegründet von Peter I., befand sich in diesem Gebäude. - SNA
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Die erste Gemäldegalerie in Russland, gegründet von Peter I., befand sich in diesem Gebäude.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Der Löwenbrunnen im unteren Garten von Peterhof.

Der Löwenbrunnen im unteren Garten von Peterhof. - SNA
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Der Löwenbrunnen im unteren Garten von Peterhof.

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Skulptur im Löwenbrunnen.

Skulptur im Löwenbrunnen. - SNA
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Skulptur im Löwenbrunnen.

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Einer der Löwen am Löwenbrunnen.

Einer der Löwen am Löwenbrunnen. - SNA
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Einer der Löwen am Löwenbrunnen.

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Ein letzter Blick, bevor…

Ein letzter Blick, bevor… - SNA
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Ein letzter Blick, bevor…

© SNA / Hans-Georg Schnaak

…es mit dem Tragflächenboot zurück nach Sankt Petersburg geht.

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…es mit dem Tragflächenboot zurück nach Sankt Petersburg geht.

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