Ostukraine: Kiew will Beschuss der Regierungstruppen durch Volkswehr in Lugansk inszenieren

© REUTERS / ALEXANDER ERMOCHENKOAngehörige der Volkswehr der selbsternannten Republik Lugansk im Osten der Ukraine (Archiv)
Angehörige der Volkswehr der selbsternannten Republik Lugansk im Osten der Ukraine (Archiv) - SNA, 1920, 19.01.2022
Die im Donbass eingetroffenen schwedischen Journalisten und Vertreter ukrainischer Medien planen nach Ansicht der Behörden der selbsternannten Volksrepublik Lugansk eine Provokation.
Die Volkswehr in Lugansk behauptet, dass Medienvertreter mit Unterstützung des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte Videos drehen wollen, die den Beschuss ukrainischer Positionen durch Lugansk „belegen“ sollen.
Zuvor hatte Lugansk mitgeteilt, dass sich Reporter von Nachrichtenagenturen aus Frankreich, Deutschland und Polen im Donbass aufhalten, um ähnliche inszenierte Videos zu drehen.

„Das Kommando der Operation vereinigter Kräfte engagiert aktiv ausländische Nachrichtenagenturen zur Vorbereitung von Materialien, die Verbrechen des ukrainischen Militärs gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass vertuschen sollen“, sagte Iwan Filiponenko, Vertreter des Lugansker Verteidigungsministeriums, am Mittwoch vor der Presse.

Ukrainische Streitkräfte - SNA, 1920, 02.01.2022
Ukrainische Streitkräfte besetzen Schule - Miliz der Volksrepublik Lugansk
Unter Berufung auf die Lugansker Volkswehr teilte der Vertreter weiter mit, es handele sich unter anderem um eine Gruppe von Reportern der ukrainischen Fernsehsender ICTV und „Ukraine“ sowie um schwedische Journalisten in Begleitung von Offizieren der ukrainischen Armee.
„Die Propagandisten planen, Falschmeldungen vorzubereiten und zu verbreiten, um der Führung der Republik (Lugansk) Verstöße gegen die Minsker Vereinbarungen vorzuwerfen“, sagte Filiponenko.
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