Wie in Zeiten des Hitlerterrors: Russlands Außenaufklärungs-Chef äußert sich zur Lage in der Ukraine

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankStadtzentrum von Kiew (Archivbild)
Stadtzentrum von Kiew (Archivbild) - SNA, 1920, 18.01.2022
In der Ukraine herrscht heute ein Staatsterror, der nach Ansicht von Sergej Naryschkin, Direktor des russischen Außenaufklärungsdienstes SWR und Vorsitzender der Russischen Geschichtsgesellschaft, mit den Zeiten der Hitler-Okkupation vergleichbar ist.
„Nach dem blutigen Staatsstreich von 2014 haben die ukrainische Elite, die Machtspitze sowie Nationalisten einen regelrechten Bürgerkrieg entfacht, und nun sterben schon sieben Jahre Zivilisten im Donbass. Jene, die töten, und jene, die Mordbefehle erteilen, sind von einem Bild der Ukraine als Anti-Russland begeistert“, sagte Naryschkin am Dienstag in Moskau bei der Einweihung der Ausstellung „Verstöße gegen Menschenrechte in der Ukraine (2017–2020)“.
Das Antlitz dieses Anti-Russlands sei „wahrhaft entsetzlich“, es sei „unmenschlich, von Oligarchie und Korruption geprägt und seinem Wesen nach völlig antiukrainisch“, sagte Naryschkin. „Eine regelrechte Diktatur“, fügte er hinzu.
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Zugegebenermaßen kann Naryschkin mitunter das Gefühl nicht loswerden, dass „eine Zeitmaschine uns in die schrecklichsten Zeiten der Hitler-Okkupation versetzt, als auf den besetzten sowjetischen Territorien, darunter auch auf dem Territorium der Sowjetukraine, viele Tausende Zivilisten getötet wurden. Die Bewohner dieser Territorien litten unter der Unterdrückung vonseiten faschistischer Strafbrigaden und ihrer Mithelfer.“
Die in Moskau eröffnete Ausstellung „gibt Aufschluss über den Staatsterror, der auf dem Territorium der heutigen Ukraine herrscht“.

„Die Ermordung von Frauen, Kindern und älteren Menschen sowie Folter und Misshandlung von Andersdenkenden – all das ist leider die Ukraine von heute“, sagte Naryschkin.

Die Ausstellung wurde von der Nichtregierungsorganisation „Fonds für die Erforschung von Demokratie-Problemen“ vorbereitet. Dem Projekt liegen Informationen zugrunde, die bei Interviews mit Experten und Menschenrechtlern gesammelt wurden, sowie persönliche Geschichten von Menschen, die unter den Missetaten der ukrainischen Machtbehörden gelitten hatten.
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