Bulgarien blockiert nach wie vor EU-Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien

© REUTERS / OGNEN TEOFILOVSKI"EU mit dir" - steht auf einer Plakatwand in Skopje, Hauptstadt von Nordmazedonien (Archiv)
EU mit dir - steht auf einer Plakatwand in Skopje, Hauptstadt von Nordmazedonien (Archiv) - SNA, 1920, 18.01.2022
Die EU-Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien kommen wegen der anhaltenden Blockade durch das Nachbarland Bulgarien nicht voran.
Zugleich signalisierten Bulgariens Regierungschef Kiril Petkow und sein nordmazedonischer Amtskollege Dimitar Kovacevski am Dienstag in Skopje die Bereitschaft, die in den bilateralen Beziehungen vorhandenen Differenzen auszuräumen. Aber es gab keinen Durchbruch bei der Frage, ob Bulgarien seine Blockade der EU-Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien aufgeben würde.
„Das Ziel unserer Regierungen besteht darin, die Völker einander näher zu bringen", sagte Kovacevski nach dem Treffen.
Der Deutschen Presse-Agentur zufolge will Bulgarien das Nachbarland mit der Blockade der EU-Verhandlungen zwingen, bestimmte Abschnitte der gemeinsamen Geschichte im Sinne der offiziellen bulgarischen Geschichtsschreibung zu interpretieren.
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Das hat aber mit dem EU-Recht nichts zu tun. Trotzdem hat Bulgarien als Mitgliedsland der EU ein Vetorecht unter anderem gegen jegliche Erweiterungsschritte der EU.
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