„Bündnisentschlossenheit-2022“: Russisch-belarussische Übungen im Februar geplant

© Russlands Verteidigungsministerium  / Zur BilddatenbankS-400 beim Manöver im Süden Russlands
S-400 beim Manöver im Süden Russlands  - SNA, 1920, 18.01.2022
Gemeinsame russisch-belarussische Übungen unter der Bezeichnung „Bündnisentschlossenheit-2022“ werden vom 10. bis 20. Februar stattfinden, wurde beim belarussischen Verteidigungsministerium mitgeteilt.
Zuvor hat der stellvertretende Chef des Generalstabes von Belarus, Pawel Murawejko, über eine Überraschungsprüfung der schnellen Einsatzkräfte und Mittel informiert, die unter anderem die genannten Manöver umfassen soll.
„In der zweiten Etappe der Prüfung wird vom 10. bis 20. Februar die gemeinsame Übung ‚Bündnisentschlossenheit-2022’ durchgeführt“, hieß es beim Pressedienst des Generalstabes.
Die Truppen werden Aufgaben zur Unterbindung einer äußeren Aggression und zur Bekämpfung des Terrorismus ausführen. Geplant ist unter anderem, Grenzabschnitte in eventuellen Richtungen eines illegalen Eindringens von Militanten nach Belarus zu stärken und Routen für eine Waffen- und Munitionslieferung zu sperren.
Darüber hinaus sollen laut dem stellvertretenden russischen Verteidigungsminister Alexander Fomin zwölf Su-35-Flugzeuge, zwei Abteilungen von S-400-Fla-Raketenkomplexen und ein Flugabwehrsystem Panzir-S in den Übungsraum verlegt werden. Das Ziel sei es, das Funktionieren des einheitlichen Luftverteidigungssystems des Unionsstaates zu prüfen.
Russische Fahne (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.08.2021
„Sapad 2021“: Gemeinsame Manöver von Russland, China und Belarus – Sorgenfalten bei der Nato
„Praktische Handlungen der Truppen werden auf den Übungsgeländen Domanowski, Goschski, Obus-Lesnowski, Brestski und Osipowitschski sowie an einzelnen Geländeabschnitten auf dem Territorium der Republik Belarus durchgeführt. Geplant ist, die Flugplätze Baranowitschi, Luninez, Lida und Matschulischtschi zu nutzen“, sagte Fomin.
Er betonte, dass die zahlenmäßige Stärke der Übungsteilnehmer sowie die Zahl der Hauptwaffensysteme die Parameter nicht überschreiten, die durch das Wiener Dokument (der Verhandlungen über vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen) vom Jahr 2011 festgelegt und meldepflichtig sind.
Zuvor hatte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko über Pläne für gemeinsame Manöver im Februar an der West- und Südgrenze der Republik gesprochen. Nach seinen Worten handelt es sich um „normale Übungen zur Aufarbeitung eines bestimmten Planes für den Widerstand gegen die Kräfte des Westens (Baltikum und Polen) und des Südens (Ukraine)“.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала