Flucht aus Covid-Quarantäne kostet Credit-Suisse-Chefaufseher den Job

© REUTERS / Stefan WermuthVerwaltungsratspräsidenten der Schweizer Bank Credit Suisse, António Horta-Osório (Archiv)
Verwaltungsratspräsidenten der Schweizer Bank Credit Suisse, António Horta-Osório (Archiv) - SNA, 1920, 17.01.2022
Die vorzeitige Beendigung einer Covid-Quarantäne nach einer Auslandsreise hat dem Verwaltungsratspräsidenten der Schweizer Bank Credit Suisse, António Horta-Osório, den Job gekostet.
Der Chefaufseher sei nach einer Untersuchung des Verwaltungsrats mit sofortiger Wirkung durch den Schweizer Axel Lehmann ersetzt worden, wie das Geldhaus in der Nacht zum Montag mitteilte. Horta-​Osório, der Bürger von Portugal und Großbritannien ist, hatte den Posten im vergangenen Jahr übernommen.
Nach einer Reise von Großbritannien nach Zürich hätte der Topmanager zehn Tage in Quarantäne gehen müssen, verließ aber schon nach drei Tagen das Land.
Der Fall wurde von der Zeitung „Blick“ publik gemacht.
Der britische Premierminister Boris Johnson (Archivfoto) - SNA, 1920, 15.01.2022
Johnson soll im Lockdown regelmäßig Partys mit Mitarbeitern gefeiert haben – Medienbericht
Die Schweiz hatte die Quarantäneregel für Ankünfte aus einigen Ländern im November verhängt. Sie galt zum Zeitpunkt von Horta-Osórios Flug aus Großbritannien. Inzwischen wurde sie wieder aufgehoben.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала