Frage der Impfpässe für Sputnik-V-Geimpfte in Österreich wird geregelt – Gesundheitsminister

© SNA / Pavel Lisitsyn / Zur BilddatenbankImpfung mit "Sputnik Light"
Impfung mit Sputnik Light  - SNA, 1920, 16.01.2022
In Österreich sind viele Menschen gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff „Sputnik V” geimpft worden, aber sie besitzen keinen Impfpass. Mit dieser Frage beschäftigt sich laut dem Gesundheitsminister des Landes Wolfgang Mückstein die Covid-Krisen-Koordinationsstelle GECKO.
Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gebe es in Österreich relativ viele Menschen, die mit dem Impfstoff „Sputnik V“ immunisiert worden seien, so Mückstein. Die GECKO beschäftigt sich ihm zufolge mit der Frage, was mit den Menschen zu tun sei, die zum Beispiel bereits zweimal mit „Sputnik V“ geimpft worden seien, aber keinen österreichischen Impfpass besitzen.
Zuvor hatte die WHO erklärt, dass sie alle für die Zulassungsverfahren notwendigen Unterlagen zu „Sputnik V“ vom Russischen Direktinvestitionsfonds bekommen hatte.
Sputnik V war am 11. August 2020 als erstes Corona-Vakzin der Welt offiziell registriert worden. Der Impfstoff ist zurzeit in 71 Ländern mit einer Gesamtbevölkerungszahl von rund vier Milliarden beziehungsweise für mehr als die Hälfte der Erdbewohner freigegeben. Der Zahl der staatlichen Zulassungen nach liegt Sputnik V an zweiter Stelle in der Welt.
Russischer Corona-Impfstoff „Sputnik V“  - SNA, 1920, 15.01.2022
WHO hat alle für Zulassungsverfahren notwendigen Unterlagen zu Sputnik V vorliegen
Mitte Dezember 2021 hatte die WHO erklärt, dass der Impfstoff wahrscheinlich im ersten Quartal 2022 anerkannt werde. Der Europadirektor der WHO, Hans Kluge, hatte betont, dass der Gesundheitssektor außerhalb der Politik liegen sollte und die Herkunft des Medikaments keine Rolle spielen würde.
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